Русские студенты в Лейпцигском университете в 18 веке- Russische Studenten an der Leipziger Universität im 18. Jahrhundert

Русские студенты в Лейпцигском университете в 18 веке- Russische Studenten an der Leipziger Universität im 18. Jahrhundert

В 1767 г. российская царица Екатерина II, урожденная принцесса Агнальт- Цербстская, отправила группу молодых русских, окончавших Пажеский корпус, на университетскую учёбу в Лейпциг. Это присходила по рекомендации графа Григория Орлова, ставшего позже вице- президента Российской Императорской Академии наук в Ст. Петербурге. Григорий Орлов сам в 1761 г. окончил свою учёбу в Лейпциге. Екатерина II сама разработала инструкции для поведения русских студентов за рубежом.

Völkerschlachtdenkmal - ein Wahrzeichen Leipzigs
Völkerschlachtdenkmal – ein Wahrzeichen Leipzigs

Im Jahr 1767 schickte die russische Zarin Katharina II., geborene Prinzessin von Anhalt- Zerbst, eine Gruppe junger Russen, die gerade im Pagenkorps ausgebildet worden waren, zum Universitätsstudium nach Leipzig. Dies geschah auf Anraten des Grafen Grigori Orlow, der u.a. zum Vize- Präsidenten der Kaiserlichen Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg ernannt wurde. Grigori Orlow hatte selbst 1761 sein Studium in Leipzig abgeschlossen. Zarin Katharina II. erarbeitete höchst persönlich die Instruktionen für das Auftreten und Verhalten der russischen Studenten im Ausland.

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A.N. Radischtschew: Reise von Petersburg nach Moskau

A.N. Radischtschew: Reise von Petersburg nach Moskau

Türme der Peter und Paul Festung in St. Petersburg
Türme der Peter und Paul Festung in St. Petersburg

Wer beim Lesen des Buchtitels Reise von Petersburg nach Moskau vermutet, es handele sich um einen Bericht über die landschaftlichen Schönheiten Russlands, der liegt falsch. Denn unser Reisender legt in seinen Berichten den Fokus verstärkt auf die ungeschminkte Darstellung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Untertanen der russischen Krone im ausgehenden 18. Jahrhundert, vor allem abseits solcher von den jeweiligen Zaren und Zarinnen protegierten urbanen Zentren wie Moskau und St. Petersburg.

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Die Reise führt unseren Reisenden in die russischen Provinzen, d.h. von der Newa über Nowgorod, Waldai, Wyschni Wolotschok und Twer nach Moskau. Da zu jener Zeit Eisenbahnen, Autos und Flugzeuge noch der Zukunft angehörten, reiste er in der Kibitka, d.h. in einem in Russland übliches Fuhrwerk mit drei Pferden, der Kutschersitz ist offen, während der Reisende von einem Dach geschützt wird.

Reisender in der Kibitka v. Alexander Orlowski, 1819
Reisender in der Kibitka v. Alexander Orlowski, 1819

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