Die Sicht eines russischen Präsidenten: Zum Artikel 75. Jahrestag des Großen Sieges: Gemeinsame Verantwortung vor Geschichte und Zukunft des russischen Präsidenten Wladimir Putin

Die Sicht eines russischen Präsidenten

Zum Artikel „75. Jahrestag des Großen Sieges: Gemeinsame Verantwortung vor Geschichte und Zukunft“

des russischen Präsidenten Wladimir Putin

Annegret Mainzer, Zerbst

Es sind 75 Jahre vergangen, seit der Große Vaterländische Krieg beendet wurde. In diesen Jahren sind mehrere Generationen aufgewachsen. Die politische Karte des Planeten hat sich geändert. Es gibt die Sowjetunion nicht mehr, die einen grandiosen, vernichtenden Sieg über den Nazismus errungen und die ganze Welt gerettet hatte. Und die Ereignisse des Krieges selbst sind sogar für seine Teilnehmer eine ferne Vergangenheit geworden. Warum wird der 9. Mai in Russland als der wichtigste Feiertag begangen, und scheint das Leben am 22. Juni für einen Moment still zu stehen und man hält den Atem an, als hätte man einen Kloß im Hals?“

Mit diesen Worten beginnt Wladimir Putin, Präsident der Russischen Förderation, seinen gut fünfzehn A4-Seiten umfassenden Grundsatzartikel 75. Jahrestag des Großen Sieges: Gemeinsame Verantwortung vor Geschichte und Zukunft, der am 19. Juni d. J., sozusagen am Vorabend des 79. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion, veröffentlicht wurde.

Blick auf Moskauer Kremlgelände

Sehr detailliert und fundiert geht darin der russische Präsident in seinen eloquenten Ausführungen unter anderem nicht nur darauf ein, welche Folgen der 2. Weltkrieg für seine Familie hatte, er versucht auch aufgrund seines gründlichen Studiums historischer Quellen, darzulegen, welche Rolle der Völkerbund nach dem 1. Weltkrieg spielte und wie sich die Prophezeiung von Jean Marie Ferdinand Foch (1851-1929), Marschall von Frankreich, bezüglich des Versailler Vertrages bewahrheitete, der meinte, der Versailler Vertrag sei kein Frieden, sondern ein Waffenstillstand auf zwanzig Jahre.

In seinen Bemerkungen zu den unheilvollen Folgen des Versailler Vertrages und anderer Ereignisse und Abkommen in der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges betont Präsident Putin allerdings, dass es ihm fern liege, die einstigen Ereignisse zu bewerten oder richten.

Ich schreibe das ohne die geringste Absicht, die Rolle eines Richters zu übernehmen, jemanden zu beschuldigen oder zu rechtfertigen oder gar eine neue Runde der internationalen Informationskonfrontation im historischen Bereich loszutreten, die Staaten und Völker gegeneinander aufbringen kann. Ich bin der Meinung, dass die Suche nach ausgewogenen Bewertungen vergangener Ereignisse der akademischen Wissenschaft mit einer breiten Vertretung namhafter Forscher überlassen werden sollte. Wir alle brauchen Wahrheit und Objektivität. Ich persönlich habe meine Kollegen immer zu einem ruhigen, offenen und vertrauensvollen Dialog aufgefordert, zu einem selbstkritischen und unvoreingenommenen Blick auf die gemeinsame Vergangenheit. Ein solcher Ansatz wird es uns ermöglichen, die damals begangenen Fehler nicht mehr zu wiederholen und eine friedliche und erfolgreiche Entwicklung für die kommenden vielen Jahre sicherzustellen.“

Nicht nur historische Ereignisse hinterfragt Präsident Putin in seinem Artikel wie das Verhalten und Handeln sowjetischer, polnischer, deutscher und anderer europäischer Politiker in jener verhängnisvollen Zeit, er stellt sich auch die Frage: „Wie würde sich die jetzige Generation in einer kritischen Situation benehmen und handeln?“ – Eine sehr interessante Frage, vor allem für mich als ausgebildete Pädagogin mit langjähriger praktischer Erfahrung. Wenn man unsere heutige, augenscheinlich nomophobisch veranlagte Jugend auf den Straßen sieht, ist es schwer vorstellbar, auf die Frage zu antworten, wie verhalten sich diese jungen Menschen in Situationen kriegerischer Auseinandersetzung oder einer 900-tägigen Blockade wie die von Leningrad? Präsident Putin beantwortet diese Frage optimistisch und lenkt dabei den Blick auf junge Menschen, die an Brennpunkten im Einsatz sind:

Vor meinen Augen sind junge Ärzte, Krankenschwestern, manchmal gestrige Studenten, die heute in die „rote Zone“ gehen, um Menschen zu retten. Unsere Militärangehörigen, die während des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus im Nordkaukasus, in Syrien um Leben und Tod kämpfen – ganz junge Menschen! Viele Soldaten der legendären, unsterblichen sechsten Fallschirmjägerkompanie waren 19 bis 20 Jahre alt. Sie haben aber gezeigt, dass sie der Heldentat der Soldaten unserer Heimat, die sie im Großen Vaterländischen Krieg verteidigten, würdig sind.“.

Des Weiteren distanziert sich Präsident Putin eindeutig von einer Umschreibung der Geschichte und vom Vergessen der Lehren, die die Menschen aus vergangenen Ereignissen gezogen haben.

Das Vergessen der Lehren aus der Geschichte wird unweigerlich hart bestraft. Wir werden die Wahrheit auf der Grundlage dokumentierter historischer Fakten entschlossen verteidigen und auch weiterhin ehrlich und unparteiisch über die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs sprechen. Diesem Ziel soll auch ein russisches Großprojekt zur Schaffung der größten Sammlung von Archivdokumenten, Film- und Fotomaterialien über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Vorkriegszeit dienen.“

Auch die Probleme der Gegenwart lässt Präsident Putin nicht unerwähnt und macht deutlich klar, dass diese nur in der Gemeinschaft gelöst werden können. Bezüglich der Corona-Pandemie schreibt er:

Unsere Länder ergreifen beispiellose Maßnahmen, um die Gesundheit und das Leben der Menschen zu schützen und die Bürger zu unterstützen, die sich in einer schwierigen Situation wiederfinden. Wie schwerwiegend die Folgen der Pandemie sein werden, wie schnell die Weltwirtschaft aus der Rezession herauskommt, hängt von unserer Fähigkeit ab, als echte Partner zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus ist es unzulässig, die Wirtschaft zu einem Instrument des Drucks und der Konfrontation zu machen. Zu den aktuellsten Themen zählen der Umweltschutz und der Kampf gegen den Klimawandel sowie die Gewährleistung der Sicherheit des globalen Informationsraums.“

Abschließend verweist Präsident Putin auf die von Russland vorgeschlagene Agenda des bevorstehenden Fünfergipfels.

Putins Schlussworte:

Auf der Grundlage unseres gemeinsamen historischen Gedächtnisses können und müssen wir uns gegenseitig vertrauen. Dies wird als solide Grundlage für erfolgreiche Verhandlungen und konzertierte Maßnahmen zur Stärkung der Stabilität und Sicherheit auf dem Planeten sowie für den Wohlstand und das Wohlergehen aller Staaten dienen. Dies ist – ohne Übertreibung – unsere gemeinsame Pflicht und Verantwortung gegenüber der ganzen Welt, gegenüber den gegenwärtigen und den zukünftigen Generationen.“

Ziel meines vorliegenden Beitrages ist es nicht, die einzelnen Aussagen Putins zu analysieren, sondern zur Lektüre seines Artikels anzuregen sowie zu einer anschließenden Diskussion im Freundes-, Familien- oder Kollegenkreis.

Link zum vollständigen Artikel:

http://kremlin.ru/events/president/news/63527

oder

http://en.kremlin.ru/events/president/news/63527

Foto: A. Mainzer, 2017

Zerbst, 22.06.2020

 

 

Zum 291. Geburtstag von Zarin Katharina II. aus dem Hause Anhalt-Zerbst-Denkmale für eine deutsche Zarin

Zum 291. Geburtstag von Zarin Katharina II. aus dem Hause Anhalt-Zerbst

Denkmale für eine deutsche Zarin

Annegret Mainzer, Zerbst

Am 02. Mai vor 291 Jahren (lt. Gregorianischem Kalender) erblickte Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst im einstigen preußischen Garnisonsstädtchen Stettin (heute: Szczecin/Polen) das Licht der Welt.

In den Grundschulen unserer Einheitsgemeinde Zerbst/Anhalt lernt heutzutage jedes Kind, dass Prinzessin Sophie im Jahr 1744 ins Russische Reich reiste, um im Jahr darauf den russischen Thronfolger zu heiraten.

Prinzessin Sophie im dem Gemälde „Erste Begegnung auf Schloss Eutin“ v. E. Orlowa-Afinogenewa

Jede/r der an dem Arrangement dieser Ehe Beteiligten versprach sich ihrer/seinerzeit davon politische, dynastische und persönliche Vorteile: Preußenkönig Friedrich II. strebte größere Einflussnahme auf das politische Geschehen am Zarenhof an, Zarin Elisabeth Petrowna erwartete von der jungen Prinzessin Sophie zahlreiche Nachkommen, um die Dynastie der Romanows auf lange Zeit in Russland zu sichern und Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, die Brautmutter, sah ihre Chance, aus dem provinziellen Leben in Stettin und Zerbst auszubrechen, um in der internationalen Politik mitmischen zu können, was ihr aber letztendlich misslang. Jedoch hatte niemand mit dem eigenen Willen, mit den persönlichen Zielvorstellungen von Prinzessin Sophie gerechnet. So kam es anders als gedacht.

Von der Zerbster Prinzessin Sophie zur Zarin Katharina II.

Gestählt durch die harte Schule der Intrigen, Machtspiele und Demütigungen am Zarenhof, die Prinzessin Sophie, nunmehr Großfürstin Katharina Alexejewna, 18 Jahre lang zu erdulden hatte, und mithilfe der Truppen der Grafen Orlow konnte sie im Jahre 1762 den russischen Thron besteigen und sich in der Himmelfahrtskirche im Moskauer Kreml zur Zarin Katharina II. krönen lassen.

Peter I. und Katharina II. – Leuchttürme der russischen Geschichte

Bereits kurze Zeit danach begann Katharina II. ihr lange Zeit im Voraus geplantes Reformwerk in die Tat umzusetzen. So wurden besser handhabbare Verwaltungsstrukturen geschaffen, ein staatliches Schule- und Gesundheitswesen eingerichtet, zahlreiche neue Städte entstanden nach westeuropäischem Vorbild, das Unternehmertum wurde gefördert. Mit ihren Reformen setzte Katharina II. das fort, was ihr Vorbild Zar Peter I. (1672-1725) vor ihr begonnen hatte.

Zar Peter I. und Zarin Katharina II. waren und sind die zwei Leuchttürme der russischen Geschichte, die auch von der sowjetischen Historiografie nicht totgeschwiegen werden konnten. Die Reformen Katharinas II., die nahezu alle Sphären des gesellschaftlichen Lebens berührten, haben Russland bis heute geprägt, sodass die Russen ihre Regierungszeit das Goldene Zeitalter nennen.

Dass Zarin Katharina II. als historische Persönlichkeit die Russen, insbesondere die Historiker und Künstler auch in unseren Tagen beschäftigt, davon zeugte 2019 die Ausstrahlung des Mehrteilers Katharina- der Aufstieg mit Marina Alexandrowa in der Hauptrolle im Fernsehkanal Rossija-1.

Katharina II. als mehrfache Stadtgründerin

In vielen Städten des einstigen Russischen Reiches gilt Zarin Katharina II. als Stadtgründerin. Unter ihr erhielten zahlreiche bis dato wenig entwickelte Landstriche eine Infrastruktur, die ein wirtschaftliches Aufblühen dieser Regionen ermöglichte. Der Bau von Kirchen, gleich ob orthodoxe oder lutherische wurde oft von Katharina II. bezuschusst. So entwickelte sich mit der Zeit unter den Einwohnern dieser neu gebauten Städte eine gewisse Dankbarkeit gegenüber Katharina II., die sich darin äußerte, dass vielerorts Denkmale für sie errichtet wurden.

In den Ausgaben der Zerbster Volksstimme ab 1999 sowie im Zerbster Heimatkalender 2011 wurde zumeist von Annegret Mainzer sporadisch über die im ehemaligen Russischen Reich errichteten Denkmale für Katharina II. berichtet.

Berichte in der Zerbster Volksstimmeüber Denkmale für Katharina II. und Diskussionen darüber

15.10.1999 Dnjepropetrowsk (früher: Jekatherinoslaw)

23.10.1999 Krasnodar (früher: Jekatherinodar)

30.10.1999 St. Petersburg

14.11.2002 Noworschew

Katharina-Denkmal in Noworschew

24.11.2005 Irbit, Vilnius

einstiges Katharina-Denkmal in Vilnius

25.01.2006

21.06.2007} Simferopol

Katharina-Denkmal in Simferopol

12.06.2015

04.01.2008 Tiraspol, Odessa, Rostow a. Don, Wyschni Wolotschek

18.08.2008 Sewastopol

10.11.2010 Kropotkina, Krementschug, Syktywkar

09.09.2014 Iribit, Puschkin, Zarizyno

2014 Bogorodizk (früher: Baronsk)

Zerbster Heimatkalender 2011: Archangelskoje, Dnepropetrowsk, Irbit, Krasnodar, Marx, Morschansk, Moskau, Mytitschi, Bogorodizk, Noworschew, Odessa, Podolsk, Puschkin, Rostow a. Don, Sewastopol, Simferopol, Tiraspol, Twer, Vilnius, Wyschni Wolotschek, Wallhalla, Zerbst.

Annegret Mainzer am Katharina-Denkmal in Puschkin/ St. Petersburg

Aus gegebenen Anlass, nämlich des 291. Geburtstages von Zarin Katharina II. sollen an dieser Stelle weitere Denkmale, die ihr zu Ehren errichtet wurden, vorgestellt werden.

Wladikawkas

Im Jahr 2005 wurde in Wladikawkas ein Denkmal für Katharina II. aufgestellt. Warum in der Hauptstadt der russischen Republik Nordossetien-Alanien?

Wladikawkas (in deutscher Übersetzung: Beherrsche den Kaukasus) wurde 1784 per Ukas durch Katharina II. gegründet. Der Ausbau der Stadt erfolgte unter Leitung von Fürst Grigori Potjomkin, denn Wladikawkas sollte als Festung zum Schutz gegen die Überfälle kriegerischer kaukasischer Stämme dienen. 1799 wurde die bei Wladikawkas beginnende und nach Tblissi führende Georgische Heerstraße eröffnet. Nach der Angliederung Georgiens an das Russische Reich im jahr 1801 entstanden in Wladikawkas neue Stadtviertel, Kosaken wurden angesiedelt. Kurz gesagt: Handel und Wirtschaften gediehen. Wladikawkas entwickelte sich zu einer blühenden multikulturellen Stadt, in der Russen, Osseten, Armenier, Georgier und andere ethnische Gruppen lebten. Der Bau einer Sunnitischen Moschee (1908) in Wladikawkas ist beredtes Zeugnis der im Zarenreich praktizierten religiösen Toleranz.

Im Mai 2005 wurde am südlichen Stadtrand von Wladikawkas eine Allee des Ruhmes geschaffen. Bestandteil dieser Allee des Ruhmes ist eine Skulpturenkomposition mit dem Titel Katharina empfängt die Gesandten Ossetiens. Vor einem halbrunden Basrelief steht die Bronzeskulptur von Zarin Katharina II., ihr gegenüber – die ossetischen Gesandten, ihre Akkreditierungsurkunde überreichend. Auf dem Basrelief ist der Weg dargestellt, den die Gesandten von Ossetien nach St. Petersburg zurückgelegt hatten. Geschaffen wurde die Rotunde vom Bildhauer Sergei Pawlowitsch Sanakojew, der 1920 in Wladikawkas geboren wurde und dort 2002 verstarb.

Luga

Im Jahr 1777 wurde durch Katharina II. die Gründung der Stadt Luga bestimmt, gelegen im heutigen Leningrader Oblast (Gebiet). Den Bebauungsplan von Luga hatte Katharina II. ebenfalls persönlich abgesegnet. So gilt Katharina II. auch in Luga als Stadtgründerin.

Am 12. August 2017 wurde in Luga ein Denkmal für Zarin Katharina II. eingeweiht. Anlass dafür war der 240. Stadtgeburtstag.

Die bronzene Statue der Zarin steht auf einem achteckigen Podest. Die Zarin trägt den Krönungsmantel und hält in ihrer rechten Hand den Erlass zur Gründung von Luga. Dieses Denkmal für Katharina II. ist ein Werk des 1979 in Luga geborenen Bildhauers Artjom Wladimirowitsch Rytschkow und des Architekten Jewgeni Mironow. Rytschkow ist Absolvent der Kunstgewerbeakademie A.L. Stieglitz in St. Petersburg.

Võru in Estland

Über ein Denkmal für Katharina II. in der estnischen Stadt Võru (deutsch: Werro) können Sie sich informieren, wenn Sie den folgenden Link öffnen:

https://russianhalthistory.wordpress.com/2020/04/30/was-verbindet-anhalt-und-die-estnische-stadt-voru/

Weitere interessante Informationen über Denkmale, Büsten bzw. Statuen zu ehren von Zarin Katharina II. erhalten Sie auf folgenden Links:

Archangelskoje

Katharina-Tempel in Archangelskoje

https://russianhalthistory.wordpress.com/2015/02/22/archangelskoe-das-versaille-bei-moskau-%d0%b0%d1%80%d1%85%d0%b0%d0%bd%d0%b3%d0%b5%d0%bb%d1%8c%d1%81%d0%ba%d0%be%d0%b5-%d0%bf%d0%be%d0%b4%d0%bc%d0%be%d1%81%d0%ba%d0%be/

Wallhalla

Katharina II.- Büste in der Wallhalla

https://russianhalthistory.wordpress.com/2015/02/22/katharina-ii-unter-mannern-%d0%b5%d0%ba%d0%b0%d1%82%d0%b5%d1%80%d0%b8%d0%bd%d0%b0-ii-c%d1%80%d0%b5%d0%b4%d0%b8-%d0%bc%d1%83%d0%b6%d1%87%d0%b8%d0%bd-walhalla-in-regensburg-%d0%b2%d0%b0%d0%bb%d1%8c/

Bogorodizk

https://russianhalthistory.wordpress.com/2015/09/02/anhaltisch-russische-schnittpunkte-durch-katharina-ii-in-bogorodizk-wiederbelebt/

Zarizyno bei Moskau

Annegret Mainzer vor der Katharina-Statue in Zarizyno

https://russianhalthistory.wordpress.com/2016/11/16/die-ungewoehnliche-reise-einer-katharina-statue-moskau-jerewan-moskau/

Zerbst/Anhalt

https://russianhalthistory.wordpress.com/2014/07/27/%d0%bf%d0%b0%d0%bc%d1%8f%d1%82%d0%bd%d0%b8%d0%ba-%d0%b5%d0%ba%d0%b0%d1%82%d0%b5%d1%80%d0%b8%d0%bd%d0%b5-ii-denkmal-fur-katharina-ii/

Denkmal für Katharina II. in Zerbst/Anhalt

Zerbst, 01.05.2020

Цербст/Ангальт: cтарт открытой акции „Забег за мир от Цербста/Ангальт до Санкт-Петербурга“ перенесен на 2021 г.

Цербст/Ангальт: cтарт открытой акции „Забег за мир от Цербста/Ангальт до Санкт-Петербурга“ перенесен на 2021 г.

Организаторы открытой акции „Забег за Мир: Цербст/Ангальт -Санкт Петербург“ сообщили, что старт этого забега перенесен на 2021 год из-за распространения коронавипрусной инфекции. Новая информация будет известна в ближайшем времени.

Цербст/Ангальт: Осенью 2020 г. старт открытой акции

„Бег за мир от Цербста/Ангальт до Санкт-Петербурга“

 

Аннегрет Майнцер, Цербст

В восточногерманском городе Цербст/Ангальт в 2020 году будут отмечать два юбилея, которые связаны с историей германо-российских отношений:

Первый юбилей — 25-летие торжественного открытия Цербстского Екатерининского музея, целиком посвященного жизни и творчеству российской императрицы Екатерины Великой, урожденной принцессы Ангальт-Цербстской.

Вторым юбилеем является 10-летие открытия и освящения памятника Екатерине Великой в Цербстском замковом парке.

По этим поводам в регионе Ангальт по инициативе спортсменов, заинтересованных в укреплении мира и дружеского сотрудничества с Россией, будет проведена открытая акция «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург».

Старт забега будет дан 5 сентября 2020 года от подножия Цербстского памятника Екатерине Великой, который является работой известного Московского скульптора профессора Михайла Переяславца.

Петр Юнге, председатель некоммерческого общества «Будущее — Мир» города Биттерфельда и один из главных организаторов запланированной акции «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург», подчеркнул: «Мир, демократия, терпимость и международное взаимопонимание являются нашей основной мотивацией в организации бега за мир. Мы, спортсмены, участвующие в этом беге, которые уже раньше неоднократно принимали участие в национальных и международных соревнованиях, очень хорошо понимаем, что особенно в наши дни без дружеского сотрудничества с Россией мира в Европе и во всем мире не бывает и быть не может. Этот факт доказан историей последних веков».

По словам Петра Юнге, спортсмены несут ответственность за судьбу будущих поколений. «Мы, спортсмены, являемся самой большой заинтересованной группой в мире, которая объединяет людей разных мировоззрений. И этот малоизвестный факт играет особую роль в осуществлении наших проектов», сказал Петр Юнге.

Маршрут акции «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург» пройдёт по немецким городам Галле, Магдебург, Шверин, Штральзунд, по ганзейским городам Польши и прибалтийских государств, Калининграду и финишем бега станет Пушкинский район Санкт-Петербурга.

Ининциаторы планируют провести акцию «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург» под покровительством пяти восточногерманских земель.

По мнению Андреас Диттманна, мэра города Цербста/Ангальт, Цербстская мэрия готова вполне оказать поддержку организаторам бега. Некоммерческое Международное общество «Екатерина II» города Цербста/Ангальт также будет поддерживать это спортивное событие. По инициативе Екатерининского общества накануне старта «Бега за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург» состоится концерт с русским колоритом. Поэтому члены правления Екатерининского общества установили контакт с известной исполнительницей русских романсов и заслуженной певицей Российской Федерации Лидией Небабой и ее дочерью Лидией Валентой, которая недавно успешно дала концерт с Тино Эизбреннер в Русском Доме науки и культуры в Берлине. Лидия Небаба уже в 1997 году в Цербсте дала сольный концерт в пользу установления Цербстского памятника Екатерине Великой.

В Санкт-Петербурге бегуны хотят передать представителям муниципалитета особый «Колокол Мира», отлитый из гильз и медалей, завоеванных участвующими в этом беге спортсменами на прошедших ранее соревнованиях. В мае текущего года в рамках мероприятий, приуроченных к 75-летию Победа в ВОВ в посольстве России в Германии спортсмены хотят передать макет «Колокола Мира» Сергею Нечаеву, Чрезвычайному и Полномочному Послу Российской Федерации в Германии. И на каждом этапе бега они хотят посадить яблоню.

На недавном новогоднем приеме мэрии города Цербстa/Ангальт организаторы встретили Аннегрет Майнцер и Урзула Беттге, членов правления Екатерининского общества, и г-на Дитмар Краузе, депутата парламента земли Саксонии-Ангальт, который тоже хочет поддержать этот бег.

члены Екатерининского и Биттерфельдских обществ с депутатом Д. Краузе на новогоднем приеме в Цербсте

25 января с.г. члены и друзья общества «Будущее — Мир» города Биттерфельда, т. е. Петр Юнге и его команда, собрались на общее и информационное членское собрание, посвященное предстоящему событию «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург».

Среди гостей были Армин Шенк, мэр города Биттерфельд-Вольфен, Ютта Фишер, мэр города Лутерштадт-Эислебен, и Аннегрет Майнцер и Урзула Беттге, члены правления Екатерининского общества.

Открывая собрание, председатель Петр Юнге подчеркнул, что в настоящий момент они разработали точный маршрут до границы России. Для разработки дальнейшего маршрута, от Калининграда до Санкт-Петербурга, они рассчитывают на поддержку со стороны членов Екатерининского общества, которые поддерживают долголетнюю связь с разными обществами, учреждениями и СМИ в России и в Прибалтике. На собрании Аннегрет Майнцер подтвердила готовность Екатерининского общества оказать спортсменам помощь, насколько это будет возможно.

Петр Юнге и его соратники также подчеркнули, что членам общества «Будущее — Мир» города Биттерфельда обязательно нужны обратить внимание на работу по привлечению новых членов общества и спонсоров. Это является необходимой предпосылкой для проведения бега.

бегуны перед тренировкой

Организаторы и участники бега очень заинтересованы в установлении прямого контакта с спортивными объединениями, группами в России,  обществами и активными людьми, учреждениями и предпринимателями, которые намерены поддержать этот «Бег за мир 2020г.: Цербст/Ангальт — Ст. Петербург».

Для получения дальнейшей информации и установления контакта, пожалуйста, воспользуйтесь электронными адресами ниже:

anne-mainzer@googlemail.com (на немецком и русском языках)

mspjunge@googlemail.com (на немецком языке)

Цербст, 26 января 2020 г.

Zerbst/Bitterfeld: Friedenslauf: Zerbst/Anhalt – St. Petersburg verschoben auf 2021

Zerbst/Bitterfeld: Friedenslauf: Zerbst/Anhalt – St. Petersburg verschoben auf 2021

„Auch an unserer Arbeit, beziehungsweise unserem Vorhaben, geht die aktuelle Situation nicht spurlos vorbei. Es ist eine schwere Zeit für die Wirtschaft, für Familien, für das Gesundheitswesen, für alle Bereiche in unserem Leben. Diese gilt es nun, bestmöglich zu meistern und zu überstehen. Damit auch wir in unserem Verein und alle Unterstützer dies tun können, sehen der Vorstand und wir uns leider gezwungen, den Friedenslauf nach St. Petersburg  zu verschieben, und  zwar auf das Jahr 2021.  Diese Entscheidung ist für uns selbstverständlich, aber dennoch nicht leicht. „, heiß es dieser Tage aus dem Verein „Zukunft-Frieden“ Bitterfeld e. V. .

 

Zerbst/Bitterfeld: Friedenslauf 2020: Zerbst/Anhalt – St. Petersburg

Annegret Mainzer, Zerbst

Es gibt in Europa keine Stabilität und Sicherheit ohne Russland und schon gar nicht gegen Russland“ – darin waren sich die beiden Grandseigneurs der bundesdeutschen Politik einig, nämlich – Egon Bahr (1922-2015), SPD-Politiker und Mitgestalter der ab 1969 von Willy Brandt praktizierten Ost- und Deutschlandpolitik, und Hans-Dietrich Genscher (1927-2016), FDP-Politiker und von 1974-1992 Bundesaußenminister und Vizekanzler.

Dass ohne gute und freundschaftliche Beziehungen zu Russland der Friede nicht nur in Europa, auch auf der Welt am seidenen Faden hängt, dies haben die Mitglieder des 2019 gegründeten gemeinnützigen Vereins „Zukunft-Frieden“ Bitterfeld e. V. ebenfalls verinnerlicht und deshalb initiieren sie einen „Friedenslauf 2020: Zerbst/Anhalt – Sankt-Petersburg“, der am 5. September 2020 am Fuße des Denkmals für die russische Zarin Katharina II., eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst, im Zerbster Schlossgarten starten soll.

Katharina-Denkmal in Zerbst

Laufen für Stabilität in Europa und Freundschaft zu Russland

Die Stadt Zerbst/Anhalt und der Internationale Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e. V. unterstützen dieses ambitionierte Vorhaben der engagierten Läufer. So erfolgten bereits Zusammenkünfte von Peter Junge, dem Vorsitzenden des Vereins „Zukunft-Frieden“ Bitterfeld e. V., und seinen Mitstreitern mit dem Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann und seiner Kulturamtsleiterin Antje Rohm sowie mit Annegret Mainzer und Ursula Böttge vom Vorstand des gemeinnützig tätigen Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e. V. .

Mitglieder des Biterfelder Sportvereins und des Katharina-Vereins in Zerbst

Wir als Sportler bilden weltweit die größte Interessengemeinschaft, die Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen zusammenbringt, tragen eine große Verantwortung für die künftigen Generationen. Uns ist bewusst, dass Russland stets ein wichtiger Partner ist und bleiben wird, wollen wir in Frieden leben. Deshalb laufen wir in diesem Jahr gut 2600 km, sozusagen auf den Spuren Katharinas der Großen, von Zerbst nach St. Petersburg“, argumentiert Vereinsvorsitzender Peter Junge.

2600 km- Strecke von Zerbst bis St. Petersburg

Streckenverantwortlicher Wolfgang Nadler und seine Mannschaft sind die Strecke bis zur russischen Grenze bereits im Vorfeld abgefahren und haben Absprachen getroffen, Unterkünfte klar gemacht usw. .

Start wird in Zerbst/Anhalt sein, dann geht es über Halle, Magdeburg, Schwerin, Stralsund, weiter entlang der polnischen Ostseeküste bis nach Kaliningrad. Bei der Planung des weiteren Streckenverlaufs von Kaliningrad über Klaipeda, Riga, Tallinn bis nach Puschkin/St. Petersburg rechnen die Läufer auf die Unterstützung durch den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e. V., der langjährige Kontakte ins Baltikum und nach Russland pflegt. „Zum anderen“, so Katharina-Vereinvorstandsmitglied Annegret Mainzer, „stehen wir derzeit in Verhandlungen mit der russischen Sängerin Lydia Nebaba und deren Tochter Lidia Valenta, ebenfalls Sängerin, die kürzlich sehr erfolgreich mit Tino Eisbrenner ein Konzert im Russischen Hau der Wissenschaften und Kultur in Berlin gab. Denn wir beabsichtigen am Vorabend des Starts zum Friedenslauf, also am 4. September 2020, in Zerbst ein Konzert mit russischem Kolorit zu organisieren.“

Übergabe der „Friedensglocke“ geplant

Des Weiteren möchten die engagierten Sportler um Peter Junge am 9. Mai anlässlich des 75. Jahrestages des Sieges über Hitlerdeutschland Sergej Netschajew, dem Botschafter der Russischen Förderation in Deutschland, ein Modell der „Friedensglocke“ überreichen, die die Läufer beim Zieleinlauf in Puschkin/St. Petersburg den offiziellen Vertretern der Stadt übergeben werden. Diese „Friedensglocke“ wird aus Patronenhülsen und Sportmedaillen in Lauchhammer gegossen werden. Außerdem ist geplant, an jedem größeren Etappenziel einen Apfelbaum zu pflanzen.

Läufer vor dem Training

Dass der Start des „Friedenslaufes 2020: Zerbst/Anhalt – Sankt-Petersburg“ am 5. September 2020 in Zerbst/Anhalt erfolgen solle, sei eine gute Sache, denn in diesem Jahr begehe die Stadt zwei eng mit der Historie der deutsch-russischen Beziehungen verbundene Jubiläen: 25-Jahre Sammlung Katharina II. und 10 Jahre Denkmal für Katharina II. in Zerbst/Anhalt, darin sind sich Bürgermeister Andreas Dittmann und die Damen vom Vorstand des Katharina-Vereins einig.

Wer Interesse hat, mit dem Verein „Zukunft-Frieden“ Bitterfeld e. V. zusammenzuarbeiten, den „Friedenslaufes 2020: Zerbst/Anhalt – Sankt-Petersburg“ auf die eine oder andere Weise zu unterstützen, der wende sich per E-Mail bitte an:

mspjunge@googlemail.com

oder

anne.mainzer@googlemail.com

oder über

https://www.facebook.com/Zukunftfrieden/

Zerbst, 28.01.2020

Eine Retrospektive: Das Zerbster Katharina-Jahr 2019

Eine Retrospektive: Das Zerbster Katharina-Jahr 2019

Annegret Mainzer, Zerbst

Das Jahr 2019 neigt sich unaufhaltsam seinem Ende zu. Mit Fug und Recht kann es als Katharina-Jahr in Zerbst/Anhalt bezeichnet werden, in dem sich Russen und Deutsche in der Heimatstadt Katharinas der Großen, nämlich in Zerbst/Anhalt, trafen und für die Festigung und den künftigen Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen votierten. Außerdem jährt sich am 17. November der Todestag von Katharina II., einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Zerbst,, zum 223. Male, es ist also an der Zeit, das Zerbster Katharina-Jahr 2019 Revue passieren zu lassen.

Aus Anlass des diesjährigen 290. Geburtstages von Katharina II. und des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Zerbst/Anhalt und Puschkin/ St. Petersburg wurde in Zerbst unter der Federführung von Bürgermeister Andreas Dittmann, des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalts sowie auf Initiativen des Internationalen Fördervereines „Katharina II.“ Zerbst e.V. und des Fördervereins Schloss Zerbst e.V. und bei aktiver Mitwirkung von Anhalt-Zerbster Unternehmen eine Vielzahl von deutsch-russischen Begegnungen unterschiedlichen Formats ins Leben gerufen.

Das Zerbster Katharina-Jahr startete am 09. Januar, als sich die Abreise der jungen Prinzessin von Zerbst nach Russland zum 275. Male jährte. Deshalb zeigte der Katharina-Verein in der Zerbster Filiale der Sparkasse Anhalt-Bitterfeld eine Ausstellung über die Leistungen Katharinas der Großen in Russland. Die Mitglieder des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e. V. leisteten 2019 eine intensive aufklärerische, wertvolle pädagogische Arbeit in den hiesigen Grundschulen und Kitas. Somit stand die frühzeitige Nachwuchsgewinnung im Fokus ihrer diesjährigen Tätigkeit. Kostümiert als Prinzessin oder Prinz konnten die Jüngsten auf ihren Geburtstagspartys für Katharina II. erste barocke Tanzschritte erlernen und so manches Wissenswerte aus dem Leben einer Prinzessin erfahren. Den Zerbster Drittklässlern wurden im Rahmen ihres Sachunterrichts informative Führungen durch das Zerbster Schloss geboten.

In Kooperation mit dem Staatlichen Museumsreservat „Zarskoje Selo“ in unserer Partnerstadt Puschkin eröffnete der Schlossverein am 01. Juni im Zerbster Schloss die russisch-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“. Anwesend waren auch Vertreter von Zarskoje Selo sowie der Botschaft der Russlands in Deutschland. In Vorbereitung dieser Ausstellung arbeiteten Schloss- und Katharina-Verein eng zusammen, vor allem die Übersetzungsarbeiten betreffend. Ende Juni hatte der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann an den Feierlichkeiten anlässlich des Stadtgeburtstages von Puschkin/St. Petersburg teilgenommen. „Die Aufführung der Carmina Burana im Mariinsky Konzerthaus in St. Petersburg war dabei etwas ganz Besonderes“, erinnerte Dittmann sich.

Im September wurde in der Hof- und Stiftskirche St. Bartholomäi zu Zerbst die Fotoausstellung „Das deutsche Wolgagebiet. Eine unvollendete Fotogeschichte.“ eröffnet. Ihre Initiatoren sind der seit 1991 in und außerhalb von Russland agierende Internationale Verband der deutschen Kultur (IDVK) und die Moskauer Deutsche Zeitung, deren Herausgeberin Olga Martens zur Eröffnung in Zerbst sprach. Am Abend des 21. Septembers lud der Förderverein Schloss Zerbst e.V. zur 13. Schlossserenade unter dem Motto „Petersburger Serenade – ein Konzert für Katharina“ ein. Höhepunkte des Abends stellten zweifelsohne die Uraufführungen der Arie der Zerbster Prinzessin Sophie und der Ballmusik aus der Oper „Katharina- eine deutsche Zarin“ dar, an deren Vollendung zurzeit noch der Berliner Komponist Stefan Vinzberg arbeitet.

Stefan Vinzberg zur Zerbster Schlossserenade

Zum Großen Katharina-Ball luden am 29. Oktober die Stadt Zerbst und der IDVK erstmals nach Zerbst ein. Ein Ehrengast des Balls war Wladimir W. Omelnitzky, Chef der Verwaltung des Puschkiner Bezirks von St. Petersburg. Anlässlich unserer 25-jährigen Städtepartnerschaft überbrachte er die Grüße aus unserer Partnerstadt Puschkin und verwies auf den langjährigen Schüleraustausch zwischen dem Zerbster Gymnasium Francisceum und dem Gymnasium Nr. 406 in Puschkin: „Dieser Austausch bringt unsere Menschen näher und die Kinder sind unsere besten Diplomaten.“

Volksdiplomatie oder ziviler Ungehorsam – was ist das 2. Deutsch-Russische Katharina-Forum?“ – diese Frage stellte am Tag nach dem Katharina-Ball Bürgermeister Andreas Dittmann den Forumsteilnehmern. Etwa 160 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft Russlands und Deutschlands tauschten sich zwei Tage lang in Zerbst/Anhalt aus, um trotz bestehender Unstimmigkeiten zwischen der Europäischen Union und Russland bestehende Kooperationen zu intensivieren, neue zu starten.

Nicht nur die Zerbster luden in ihrem Katharina-Jahr in ihre Stadt ein, auch von außerhalb wurde Zerbst für würdig befunden, Austragungsort für verschiedene Veranstaltungen zu sein. So fand Anfang Juni die Eröffnung des Internationalen Diplomatenforums „Russland und Deutschland: Ein historisch-diplomatisches Erbe beider Länder“ im Schloss zu Zerbst/Anhalt, statt. Ende August konnte in Zerbst der Katharina-Verein 40 Mitglieder der „Gesellschaft zur Erforschung der russischen Villa“ mit Sitz in Moskau begrüßen. Die dort tätigen russischen Historiker, Kunsthistoriker, Museumsdirektoren, Archivare usw. hatten sich ganz bewusst für eine Reise nach Anhalt entschieden.

russische Historiker am Zerbster Denkmal für Katharina II.

Zahlreiche Zerbster und auch auswärtige Gäste konnten an den erwähnten Veranstaltungen teilnehmen. Welche Eindrücke haben sie aus Zerbst mitgenommen? Woran denken sie gern zurück?

russianhalthistory fragte nach:

Die vielen Katharina-Projekte in diesem Jahr in Zerbst hatten neben den Jubiläumsdaten Katharinas auch lokale Gründe- so die 25-jährige Städtepartnerschaft mit Puschkin/St.Petersburg. Für die Stadt selbst ist das 2. Katharina-Forum von herausragender Bedeutung, denn alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass unsere Stadt aufgrund ihrer historischen Beziehungen über Katharina zu Russland ein prädestinierter Brückenschlag ist, gerade in diplomatisch schwierigen Zeiten“, blickt Bürgermeister Andreas Dittmann zurück. „Die vielen guten Gespräche und die tolle Resonanz zum Katharina-Forum haben Mut gemacht, diesen Weg weiter zu gehen. Was wir hier bewegen können, geht weit über das hinaus, was man gemeinhin einer kleinen Stadt wie unserer zutraut. Für mich ist das praktische Arbeit zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen. Ich habe vor allem spüren können, dass es den Menschen egal ist, wie man offiziell in der EU oder in der NATO die Beziehungen zu Russland bewertet. Vor allem habe ich den Wunsch und den Willen für mehr Verständigung gespürt und das ist gut so“, resümiert er weiter. Des Weiteren stellten seine Reise nach Puschkin, die Ausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ im gerade sanierten Corps de Logis des Schlosses sowie der Besuch seines Puschkiner Amtskollegen Wladimir Omelnitzky in Zerbst für ihn persönliche Höhepunkte des Zerbster Katharina-Jahres dar.

W. Omelnitzky (3.v.l.) zur Balleröffnung in Zerbst

Jana Reifarth vom Vorstand des Schlossvereins resümiert wie folgt: „Neben Katharina-Forum mit Ball und deutsch-russischer Sonderausstellung erinnere ich mich nachhaltig an eine Fortbildung für Russischlehrer/innen aus Sachsen-Anhalt, die ich im Juni mitgestaltete. Im September besuchten Russischklassen aus Calbe, Tangermünde und Genthin unsere zweisprachige Sonderausstellung im Schloss. Ausstellungsbegleitend hatte ich ein Quiz für sie vorbereitet, das Annegret Mainzer ins Russische übersetzte. So konnten die Klassen ihre Fremdsprachenkenntnisse praxisorientiert anwenden“.

Am Katharina-Ball und ~-Forum nahmen auch Mitglieder des Kieler Zarenvereins, der mit dem Katharina-Verein freundschaftlich zusammenarbeitet, teil. Darüber schreibt der Kieler Martin Schulz: „Geboten wurden zahlreiche Vorträge und Diskussionen mit regem Gedankenaustausch zwischen hochkarätigen Gästen. Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Katharina-Ball, der beredtes Zeugnis von der Gastfreundschaft der Zerbster ablegte“. Zu den Baufortschritten im Zerbster Schloss meint Martin Schult: „Nicht zu Unrecht stand auch das Zerbster Schloss im Mittelpunkt, durch kluge vorläufige Renovierungsmaßnahmen als solches wieder erlebbar gemacht und die Ausstellungen zur Historie von hohem Informationswert. Gleiches gilt für die Hof- und Stiftskirche St. Bartholomäi mit der beeindruckenden Fotoausstellung über die Geschichte der Wolgadeutschen“.

Stefan Vinzberg, Komponist der bereits erwähnten Katharina-Oper und Teilnehmer sowohl am 1. wie auch am 2. Katharina-Forum, hat durch die deutsch-russischen Begegnungen in Zerbst Partner für sein musikalisches Katharina-Projekt gefunden. Gemeinsam mit der in Kaliningrad und Moskau arbeitenden russischen Designerin Inessa Koroleva wird Vinzberg ein Projekt erarbeiten, das uns den inneren Weg der Zerbster Prinzessin von Zerbst nach Moskau auf den Thron Russlands nachvollziehen lässt und es auf dem nächsten Forum präsentieren.

In den sozialen Netzwerken waren noch mehr derartige positive Äußerungen über die Katharina-Aktivitäten in Zerbst zu lesen. „Wir haben bald das Jahr 2019 hinter uns gebracht, jedoch keine Zeit zum Ausruhen, denn 2020 stehen wieder Jubiläen, die uns fordern, auf der Agenda, zum Beispiel, 275 Jahre Heirat von Katharina II. und Peter III., 25 Jahre Sammlung Katharina II. und 10 Jahre Katharina-Denkmal in Zerbst, 30 Jahre Städtepartnerschaft mit Jever und vielleicht ein 3. Katharina-Forum?“, blicken Tatyana Nindel und Annegret Mainzer vom Vorstand des Katharina-Vereins voraus.

Zerbst, den 15.11.2019

„Россия лучше своей репутации“ – 2ой германо-российский экономический Екатерининский форум прошел в Цербсте/Ангальт

«Россия лучше своей репутации» – 2ой германо-российский экономический Екатерининский форум прошел в Цербсте/Ангальт

Аннегрет Майнцер, Цербст

После успешнего проведения Большого Екатерининского Бала вечером 29 сентября, в Цербстском городском холле утром 30 сентября на том же месте прозвучал сигнал из Цербста во второй раз. В начале лета прошлого года заслуженный немецкий политик проф. Гюнтер Верхойген назвал 1ый германо-российский экономический Екатерининский форум сигналом из Цербста.

30 сентября и 01 октября с. г. Министерство экономики, науки и дигитализации федеральной земли Саксония-Ангальт и мэрия города Цербст/Ангальт пригласили принять участие в работе 2го германо-российского экономического Екатерининского форума, который прошел в том же здании, где в XVIII веке молодую Цербстскую принцессу, будущую российскую императрицу Екатерину Великую, научили ездить верхом. Более аутентичного места проведения форума невозможно себе и представить.

Екатерина Великая — это просто мурашки по коже

Д-р Юрген Уде, государственный секретарь в министерстве экономики, науки и дигитализации Саксонии-Ангальта, в своей приветственной речи сказал: «Екатерина Великая — это просто мурашки по коже».

«Екатерина Великая объединяет наши страны», — подтвердил Александр Смекалин, председатель правительства Ульяновской области.

Екатерининский форум — это вид народной дипломатии или гражданского неповиновения?


На правах хозяина Андреас Диттманн, мэр г. Цербст/Ангальт, приветствовал участников 2го Екатерининского форума.

Среди них были:

– д-р Юрген Уде, госсекретарь Министерства экономики, науки и дигитализации Саксонии-Ангальт;

Александр Смекалин, председатель правительства Ульяновской области;

Андрей Л. Вертлужских, депутат Государственной Думы Российской Федерации;

Олег Заремба, заместитель мэра г. Омск;

Хольгер Хевельманн, депутат парламента Саксонии-Ангальт;

Ян Эдо Альберс, мэр г. Йевер;

Ольга Федулова, ТПП г. Омск;

Хансюрген Оверштольц, президент Bosch Group Russia;

Маттиас Шепп, председатель правления Российско-германской внешнеторговой палаты;

Сергей Никитин, руководитель представительства ТПП России и Германии;

Павел Рубцов, заместитель руководителя Торгово-экономического бюро Посольства России

в Германии;

д-р Ютта Фолькнер, автор и журналист.

В работе 2го Екатерининского форума принял участие также Владимир В. Омельницкий, глава администрации Пушкинского района Санкт-Петеребурга. Побратимские отношения между городами Пушкин/Санкт-Петербург и Цербст/Ангальт установились в 1994 году.

Цербстский мэр Андреас Диттманн приветствует участников форума

В своем приветственном слове Цербстский мэр Андреас Диттманн сослался на Владимира Гринина, бывшего посла Российской Федерации в Германии, который возлагает большие надежды на народную дипломатию в данном внешнеполитическом кризисе между Евросоюзом и Россией.

По словам Андреаса Диттманна, Екатерининский форум можно считать видом народной дипломатии или гражданского неповиновения. «Для меня диалоги на нашем форуме являются самым лучшим выходом из кризиса, потому что обе наши страны срочно нуждаются в стабилизационных инициативах», — продолжил Диттманн свою речь.

Мэр отметил также важность поддержки при проведения форума со стороны министерства экономики, науки и дигитализации Саксонии-Ангальт и всех сотрудников в мэрии Цербста/Ангальт. Помимо того, он поблагодарил членов действующего с 1992 г. в Цербсте Международного исторического общества Екатерины II и общества Замок Цербст, основанного в 2003 году, за оказанную ему в подготовке форума поддержку.

Госсекретарь д-р Юрген Уде в своем приветствии передал всем участникам форума привет от министра проф. Армина Виллингманна. Одновременно он говорил о готовности министерства поддерживать такие формы германо-российского экономического диалога как Екатерининский форум в будущем. От имени министра Виллингманна он предложил поставить тему науки в фокус 3го Екатерининского форума.

Екатерининский форум — уникален в своем формате

Александр Смекалин, председатель правительства Ульяновской области, в первую очередь поблагодарил Андреаса Диттманна за инициативу проведения Екатерининского форума и за возможность принять участие в нем. По его мнению, Екатерининский форум — уникален в своем формате. Александр Смекалин в своей речи неоднократно указывал на аналогичные экономические структуры Ульяновской области и города Цербст/Ангальт. «Если мы вместе двигаемся вперед, мы можем многого достичь», — такими словами он закончил своё выступление.

Работу 2го германо-российского экономического Екатерининского форума в Цербсте вступительным словом под названием Бош в России: устойчивый успех несмотря на препятствия открыл Хансюрген Оверштольц, президент Bosch Group Russia. Фирма Бош еще с 1904 г. работает в России.

Россия — страна с большим потенциалом

Хансюрген Оверштольц, президент Bosch Group Russia

Оверштольц назвал Россию страной с большим потенциалом. Об этом свидетелсьвуют также принятые правительством Российской Федерации приоритетные национальные проекты, направленные на дальнейшее развитие здравоохранения, образования, культуры и т. д.

О филисофии компании Бош в России он сказал: «Мы не идем в другую страну, чтобы производить на экспорт. Мы производим для нужд местного рынка».

Оверштольц сообщил, что доля Европы в российской торговле составила 43%, это ок. 300 миллиардов долларов США. Но доля США в российской торговле — только 20 миллиардов долларов США. Это также объясняет, почему США в дискуссиях о санкциях ведут себя безжалостно по отношению к Европе.

Оверштольц указал также на препятствия для немецких предпринимателей в России. Важнейшей проблемой для них является небольшое количество средних предприятий. «И в России куча администраций», — предупредил он. Но по его мнению, в России есть и много плюсов, например, в последние годы там создали ряд сельскохозяйственных и промышленных парков, которые предлагают много возможностей для потенциалных инвесторов.

На вопрос о секрете многолетнего успеха компании Бош в России он ответил: «Существует не единственная гениальная мера, наш успех — это сумма всего, что мы делаем. В связи с этим ряд различных факторов играeт роль, например, это качество, особый способ общения с сотрудниками, наши меры и решения в условиях кризиса.»

панельная дискуссия

После вступительного слова Хансюргена Оверштольца и деловых знакомств прошла панельная дискуссия, в которой принимали участие Маттиас Шепп, председатель правления Российско-германской внешнеторговой палаты, Александр Смекалин, председатель правительства Ульяновской области, Сергей Никитин, руководитель представительства ТПП России и Германии, и Павел Рубцов, заместитель руководителя Торгово-экономического бюро Посольства России в Германии.

Отрывки из дискуссии:

Маттиас Шепп

«Россия лучше своей репутации.»

«Нам не нужно заново изобретать историю.»

«Конкуренты из Азии выходят на рыночные пробелы.»

«Наша сеть с россиянами уникальна. Этого не существует ни с США, ни с Китаем.»

«Русские очень хорошо решают проблемы, которые кажется, никто не может решить.»

Александр Смекалин

«Если кто-то не приходит на рынок, другой приходит.»

Сергей Никитин

«Несмотря на известные Вам стереотипы о немцах, русские также выполняют свои обязательства по доставке.»

Павел Рубцов

«Новые санкции в будущем не имеют основного влияния на нашу экономику.»

Екатерина Великая была бы очень довольна этим форумом

После горячей дискуссии Владимир Омельницкий, глава администрации Пушкинского района Санкт-Петербурга, отметил, что уровень Цербстского Екатерининского форума напоминает ему о Петербургском диалоге. По его мнению, Екатерина Великая, если она присутствовала бы на форуме, была бы им очень довольна.

Вечером все участники форума собрались в Цербстском замке на совместном приеме, организованном Министерством экономики, науки и дигитализации федеральной земли Саксония-Ангальт и мэрией города Цербст/Ангальт. В своем приветствии министр Армин Виллингманн утвердил готовность своего министерства к продолжению и дальнейшему развитию Екатерининского форума в будущем.

Второй день 2го Екатерининского форума обещал стать не менее насыщенным и интересным, чем первый.

Россия хочет мира и Германия того же

В своем приветственном слове к участникам форума Андрей Леонидович Вертлужских, депутат Государственной Думы Российской Федерации из Екатеринбурга, отметил: «Россия хочет мира и Германия того же. Екатерина Великая дала нашим странам прекрасную возможность эффективного сотрудничества.»

Андрей Л. Вертлужских, депутат ГосДумы РФ

Представьте, через 10 лет в Цербсте будет открыт 10ый Екатерининский форум!

В ходе своей речи он напомнил участникам форума, что через 10 лет будет отмечаться 300-летие со дня рождения Екатерины Великой. По этому поводу уже сегодня в Санкт-Петербурге начал работать оргкомитет. В связи с этим юбилеем в будущем Андрей Вертлужских развил смелое видение: «Представьте, через 10 лет в Цербсте будет открыт 10ый германо-российский Екатерининский форум!»

По его мнению, не достаточно, если Екатерининский форум работает раз в году, он предложил расширить форум, приглашая на встречи с космонавтами, на Екатерининские чтения с писателями и т. д.

Аннегрет Майнцер, автор статьи, и Андрей Л. Вертлужских на форуме

Олег Заремба, заместитель мэра г. Омск, в своей речи рассказал о положительном опыте в сотрудничестве города Омск с городом Барлебен под Магдебургом. Олег Заремба подчеркнул, что Екатерининский форум поддреживает диалог не только между немцами и русскими, но и между поколениями.

В ходе 2го рабочего дня Екатерининского форума были представлены стартапы и участники имели возможность принять участие в различных воркшопах:

– химическая промышленность и энергетика;

– медицинская техника и биотехнологии;

– цифровая трансформация;

– аграрная и пищевая промышленность;

– мастер-класс: правовые аспекты сотрудничества с российскими предприятиями.

В завершении 2го Екатерининского форума состоялась панельная дискуссия под названием Перспективы и сотрудничество. Участники дискуссии:

д-р Ютта Фолькнер, автор и журналист;

Ольга Федулова, ТПП г. Омск;

Аилика Ангаль-Цербстская, бюро Ангальт.

Ольга Федулова, ТПП г. Омск

В своем заключении Цербстский мэр Андреас Диттманн поблагодарил всех за их мужество посетить маленький Цербст/Ангальт. И он надеется заново приветствовать всех и еще больше заинтересованных на 3ем германо-российском экономическом Екатерининскои форуме в Цербсте/Ангальт.

Итоги:

  1.  Экономические санкции против России признали безполезными в Германии.
  2.  Несмотря на различные внешнеполитические дрязги, германо-российские отношения, особенно межрегиональные в областях эконимики, культуры, образования и науки, функционируют, и даже укрепляются.
  3.  Нельзя игнорировать негативные последствия санкций и антисанкций.
  4.  3ий германо-российский экономический Екатерининский форум состоится в Цербсте/Ангальт.
  5.  В связи с проведением 2го германо-российского экономического Екатерининского форума город Цербст/Ангальт нашел ряд новых партнеров.
  6.  Первые идеи для проведения 3го германо-российского экономического Екатерининского форума уже зародились в Цербсте/Ангальт.

Цербст, 5 октября 2019 г.

Замечание

Аннегрет Майнцер, автор данной статьи, – заместитель председателя Международного исторического общества Екатерина II в г. Цербст/Ангальт. Если Вы заинтересованы в установлении контакта со мной, вот  контактные данные:

E-Mail: anne.mainzer@googlemail.com

mobil Tel.: 0159 07675 312

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Визит членов Общества изучения русской усадьбы в г. Цербст/Ангальт

Визит членов Общества изучения русской усадьбы в г. Цербст/Ангальт

Аннегрет Майнцер, Цербст

В каждом году члены основанного в 1992 году Общества изучения русской усадьбы организуют так называемую экспедиционную поездку. В состав Общества изучения русской усадьбы входят историки, искусствоведы, архитекторы, директора музеев, реставраторы и доценты МГУ, короче говоря, представители гуманитарной сферы.

Их экспедиционная поездка в 2019 году была приурочена к 290-летию со дня российской императрицы Екатерины Великой, урожденной принцессы Ангальт-Цербстской. Поэтому русские ученые посетили те места в Германии, которые связаны с Екатериной Великой и Романовыми.

Поездка началась с посещения города Штеттин (ныне: Щецин/ Польша), где в 1729 году Екатерина II родилась. Члены Общества изучения русской усадьбы посетили немецкие города Киль, Ойтин, Глюксбург, Любек, Брауншвейг итд.

Замок в Дорнбурге на реке Эльбы

Кульминацией их экспедиционной поездки 2019 года, несомненно, было посещение региона Ангальта, где Екатерина Великая провела свое детство и отрочество. 29 августа с.г. Аннегрет Майнцер, заместитель председателя основанного в 1992 году некоммерческого Международного исторического общества «Екатерина II» г. Цербст/Ангальт, и Илона Пфлуг, также член правления Екатерининского общества, встретили гостей из России перед замком в деревне Дорнбург, где в 1690 году родился князь Христиан Август Ангальт-Цербстский, отец Екатерины II.

В городе Цербст/Ангальт гости из России, во-первых, посетили родной замок Екатерины II, где Дирк Херрманн, председатель основанного в 2003 году некоммерческого Общества «Замок Цербст», их приветствовал.

Дирк Херрманн и Аннегрет Майнцер приветствовали русских гостей в Цербстском замке

Аннегрет Майнцер и Дирк Херрманн вместе показали русским гостям апартамент княгини Иоганны Елизаветы Ангальт-Цербстской, матери Екатерины II. Кроме того, гости посетили открытую 1 июня с.г. германо-российскую выставку «По следам Екатерины», которая была создана членами Общества «Замок Цербст» в тесном сотрудничестве с Государственным музеем-заповедником «Царское Село» в городе Пушкин/Ст. Петербург. Эта выставка является частью международного культурного проекта «Русские сезоны» в Германии.

экскурсия по замку

После экскурсии по Цербстскому замку гости из России посетили Екатерининский музей, который был открыт в 1995 году в здании бывшего кавалерского дома, где ныне находится ратуша города Цербст/Ангальт. В Екатерининском музее Андреас Диттманн, мэр г. Цербст/Ангальт, сердечно приветствовал гостей из России и дал краткую информацию о дружеских отношениях между городами Цербст/Ангальт и Пушкин/ Ст. Петербург, которые в текущем году отмечают 25-летие установления побратимских отношений.

В Екатерининском музее /встреча с мэром и Владимиром Тесленко

Экскурсию по Екатерининскому музею вел Владимир Тесленко, основатель и почетный член Международного исторического общества «Екатерина II» г. Цербст/Ангальт. Русские ученые очень заинтересовались его рассказом о начале деятельности Екатерининского общества и о выставленных экспонатах.

Конечно, группа русских ученых двинулась к памятнику Екатерине Великой, который был открыт и освящен летом 2010 года в Цербстском замковом парке. Памятник является работой Московского скульптора профессора Михаила Переяславца.

у памятника Екатерине Великой

После такой насыщенной программы все, гости и гиды, радовались вкусному ужину в уютном Цербстском ресторане «Морино».

Поводя итоги дня, Андрей Чекмарёв, член правления Общества изучения русской усадьбы, подчеркнул, что они в Цербсте не только были на родной земле Екатерины Второй, они здесь также встретили людей, которые из-за любви к родному городу занимаются волонтерской деятельностью в разных некоммерческих обществах. «Такие активные люди нам больше нужны в России», сказал Чекмарёв.

Уроженки города Цербст/Ангальт Аннегрет Майнцер и Дирк Херрманн единогласно уверены в том, что визит 40 членов Общества изучения русской усадьбы в Цербст был только началом для будущего плодотворного сотрудничества между своими обществами.

Цербст, 03 сентября 2019 года

Russisch-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ im Schloss Zerbst eröffnet

Russisch-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ im Schloss Zerbst eröffnet

Annegret Mainzer, Zerbst

Im November 2018 reisten Dirk Herrmann, Vorsitzender des seit dem Jahr 2003 in Zerbst/Anhalt agierenden Fördervereins Schloss Zerbst e.V., und Vereinsmitglied Annegret Mainzer nach Puschkin/St. Petersburg, um dort bei einem Arbeitstreffen mit Olga Taratynova,  Direktorin des Staatlichen Museumsreservats „Zarskoje Selo“, Einzelheiten der gemeinsamen Ausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ zu erörtern. Dem folgte am 09. November 2018 die beiderseitige Vertragsunterzeichnug zur Durchführung und Präsentation der Ausstellung im Jahr 2019 im Zerbster Schloss, der einstigen Residenz der Fürsten von Anhalt-Zerbst. Aus diesem Geschlecht stammt auch die russische Zarin Katharina die Große, deren Name die Städte Zerbst/Anhalt und Puschkin/St. Petersburg verbindet. Bereits im Herbst 1994 wurde deshalb der Vertrag über die Partnerschaft zwischen den beiden Städdten unterzeichnet.

 

 

Anlässlich des diesjährigen 290. Geburtstags von Zarin Katharina der Großen, einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Zerbst, und des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums wurde am 01. Juni diesen Jahres die eingangs erwähnte russsich-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ festlich im Schloss Zerbst eröffnet und zwar in den in den unteren Etagen des Corps de logis befindlichen Gemächern, deren Sanierung im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden konnte. Im zweiten Obergeschoss dieses Schlosstraktes befanden sich einst die Gemächer, die die junge Zerbster Prinzessin bis zu ihrer Abreise nach Russland im Jahr 1744 bewohnt hatte. Zurzeit harren die durch anglo-amerikanisches Bombardement am 16. April 1945 zerstörten Jugendzimmer Katharinas II. noch ihrer Wiederherstellung.

Die Sonderausstellung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der Eingangsteil der Ausstellung informiert über einige Aspekte der Kindheit und Jugend Katharinas II., während der zweite, der weitaus größere Ausstellungteil verschiedene Zeichnungen, Stiche und Aquarelle russischer und ausländischer Künstler des 18./ 19. Jahrhunderts, die in digitaler Form vom Staatlichen Museumsreservat „Zarskoje Selo“ zur Verfügung gestellt wurden, vor allem jene Plätze im Katharinapark in Zarskoje Selo zeigen, die auch Kaatharina II. begeisterten. Parallel dazu werden Fotos aus den Jahren 2017/2018 gezeigt, sodass die Besucher die Veränderungen, die sich im Park seit dem 18. Jahrhundert vollzogen  haben, nachvollziehen können.

 

Zur Ausstellungseröffnung, die von Schülerinnen der Zerbster Musikschule „Johann Friedrich Fasch“musikalisch umrahmt wurde, kamen gut 120 interessierte Gäste. ins Zerbster Schloss.

Unter ihnen konnte Vereinsvorsitzender Dirk Herrmann u.a. Mikhail Korolev, Attachè an der Botschaft der Russischen Förderation in Berlin, Tatyana Serpinskaya und Natalya Lancaray, die Vertreterinnen des Staatlichen Museumsreservats „Zarskoje Selo“, sowie den vor einer Woche wieder gewählten Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann begrüßen.

 

In seiner Begrüßung dankte Dirk Herrman nicht nur den Unterstüzern und Sponsoren dieser Ausstellung, auch wüdigte er die ehrenamtliche Arbeit der Übersetzerinnen Olga Tidde und Annegret Mainzer. Die Ausstellungskonzeption wurde vom Vereinsvorsitzenden selbst erstellt. Tatyana Nindel, Vorsitzende des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V., dolmetschte während de Eröffnungszeremonie.

Diesem Dank von Dirk Herrmann schloss sich Bürgermeister Andreas Dittmann in seinem Grußwort an und verwies dabei zum wiederholten Male auf das besondere Potenzial, auf die besondere Rolle von Schloss Zerbst in der Bewahrung des europäischen und Weltfriedens. Russland sei kein Feind, so Bürgermeister Dittmann, in Zerbst schätze und pflege man die freundschaftlichen Beziehungen zu russischen Partnern sehr.

In diesen Tenor stimmte das Grußwort von Direktorin Olga Taratynova, das Tatyana Serpinskaya verlas, ein. Olga Taratynova würdigte die titanische Arbeit der Mitglieder des Schlossvereins bei der Sicherung und beim Wiederaufbau des in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs zerstörten Zerbster Schlosses. Ebenso wie ihre Vorredner ist Taratynova davon überzeugt, dass Schloss Zerbst künftig in der Vertiefung der deutsch-russischen Beziehungen einen besonderen Platz einnehmen könne.

Im Anschluss an die Eröfnungsreden lud Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, dargestellt von  Svenja Reifarth, die Gäste zum Rundgang durch die Ausstellung ein. Dabei kam es auch zum regen Meinungs- und Informationsaustausch zwischen den russischen und deutschen Gästen.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September 2019 wie folgt geöffnet:

dienstags – samstags 10.00-12.00 Uhr u. 13.00-17.00 Uhr

letzter Einlass: 11.30 Uhr bzw. 16.30 Uhr

außer an Feiertagen und nicht am 15.06. und 06.09. 2019

weitere Informationen unter: https://www.schloss-zerbst-ev.de/

Zerbst, den 02.06.2019

Российская-германская тематическая выставка „По следам Екатерины“ открылась в Цербстском замке

Российская-германская тематическая выставка „По следам Екатерины“ открылась в Цербстском замке

Аннегрет Майнцер, Цербст

В первом квартале текущего года были завершены ремонтные работы на двух нижних этажах главного корпуса замка в городе Цербст/ Ангальт. В XVIII веке в этом корпусе располагались детские помещения российской императрицы Екатерины Великой, урождённой принцессы Ангальт-Цербстской. Её бывшие помещения находились на верхнем этаже и они ныне ждут своего восстановления.

290-летие со дня рождения российской императрицы Екатерины Великой и 25-летие установления побратимских связей между городами Цербст/Ангальт и Пушкин/ Ст. Петербург служат поводом для торжественного открытия недавно отремонтированных помещений, где 01 июня открылась российская-германская тематическая выставка под названием „По следам Екатерины“. Эта выставка была создана при тесном сотрудничестве Государственного художественно-архитектурного музея-заповедника „Царское Село“ и зарегистрированного общества „Замок Цербст“, которое было основано в 2003 году.

     
 

В ноябре прошлого года Дирк Херрманн, председатель общества „Замок Цербст“, и Аннегрет Майнцер, член общества, встретились с Ольгой Таратыновой, директором ГМЗ „Царское Село“, и обсудили подробности совместного выставочного проекта. 09 ноября 2018 года был подписан договор о проведении и презентации высмтавки „По следам Екатерины“ в Цербстском замке.

Двуязычная выставка разделена на две части: Вступительная часть посвящена детству и молодости принцессы Ангальт-Цербстской, позжей российской императрицы Екатерины Великой. Вторая, гораздо большая часть выставки, показывает изображения различных мест Екатерининского парка в Царском Селе при жизни Екатерины II. Рядом с этим фотографии 2017/2018 гг. отражают состояние парка в настоящее время. Среди них акварели, гравюры и рисунки, сделанные русскими и иностранными художниками XVIII/ XIX веков. Тексты и аннотации на немецкий язык перевела Аннегрет Майнцер и на русский – Ольга Тидде.

01 июня, в день открытия выставки, Дирк Херрманн,председатель общества „Замок Цербст“, приветствовал ок. 120 заинтересованных гостей: среди них – Михайл Королев, атташе посольства Российской Федерации в ФРГ, Татьяна Серпинская и Наталья Лансере, представители ГМЗ „Царское Село“, и Андреас Диттманн, мэр города Цербст/ Ангальт.

Татьяна Ниндель, председатель Международного исторического общества „Екатерины II“, работала переводчиком во время церемония открытия выставки.

Все докладчики единодушно подчеркнули, что замок Цербст, где Екатерина Великая провела свое отрочество, может занять особое место в укреплении дружеских отношений между Россией и Германией.

   

Выставка длится до 29 сентября 2019 года.

https://www.schloss-zerbst-ev.de/

Цербст, 01 июня 2019 г.

 

Fotoausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ aus Puschkin 2019 im Schloss Zerbst

Fotoausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ aus Puschkin 2019 im Schloss Zerbst

Annegret Mainzer, Zerbst

Vom 08.-12- November weilten Dirk Herrmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Zerbst e.V., und Vereinsmitglied Annegret Mainzer, die als Dolmetscherin fungierte, auf Einladung von Olga Taratynova, der Direktorin des Staatlichen Museumsreservats Zarskoje Selo, zu einem Arbeitsbesuch in Puschkin/St. Petersburg, seit 1994 Partnerstadt von Zerbst/Anhalt.

alle am Ausstellungsprojekt Beteiligten

Von Anfang Juni bis zum 30. September 2019 wird in Zerbst/Anhalt, wo die russische Zarin Katharina II. einen Teil ihrer Jugend verbrachte, eine Fotoausstellung mit Ansichten von Zarskoje Selo unter dem Titel Auf den Spuren Katharinas stattfinden.

Eine entsprechende Vereinbarung darüber schlossen kürzlich das Staatliche Museumsreservat Zarskoje Selo und der Förderverein Schloss Zerbst e.V. ab. Unterzeichnet wurde sie von Museumsdirektorin Olga Taratynova und dem Vorsitzenden des Fördervereins Dirk Herrmann.

Vertragsunterzeichnung

Die geplante Ausstellung zeigt 26 Darstellungen, unterteilt in 13 Bildpaare. Jeweils zwei Fotokopien zeigen historische Aquarelle und Stiche aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie zum Vergleich zeitgenössische Fotografien von ein und denselben Plätzen und Gebäuden in Zarskoje Selo.

Unter den historischen Darstellungen sind Stiche von Alexey Grekov und Michail Machaev wie Die Eremitage in Zarskoje Selo (1759), von Johann Meyer Ansicht der Cameron-Galerie in Zarskoje Selo (1793), Guache von Alexander Sacharov Ansicht der Insel auf dem großen See in Zarskoje Selo (nach 1771).

Für uns ist es eine große Ehre, mit solch einem berühmten Museum wie dem Katharinapalast in Zarskoje Selo, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, zusammenzuarbeiten. Mit dieser Ausstellung möchten wir den Menschen zeigen, wie schön Zarskoje Selo ist, aber auch welchen hohen Stellenwert Kultur und Kunst in Petersburg und Russland einnehmen. Die Besucher können in der Ausstellung sehen, welche Veränderungen sich in Zarskoje Selo vollzogen haben“, äußerte Dirk Herrmann. Zugleich stelle die geplante Ausstellung einen guten Beitrag des Fördervereins Schloss Zerbst e.V. zum 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Puschkin und Zerbst sowie zum 290. Geburtstag von Katharina II., einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Zerbst, dar, sind sich Mainzer und Herrmann einig. Beide Jubiläen werden im Jahr 2019 begangen.

Während meines Aufenthaltes in Zerbst war ich sehr beeindruckt von der gigantischen Arbeit, die die Mitglieder des Fördervereins und die Zerbster beim Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Flügels leisten. Das nötigt uns Respekt ab und erfordert ernsthafte wissenschaftliche Arbeit. Ich hoffe, dass nach dieser Ausstellung noch weitere gemeinsame Projekte folgen“, wertschätzte Museumsdirektorin Olga Taratynova die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des Fördervereins Schloss Zerbst e.V.. Im Verlaufe des Arbeitsgespräches informierte Dirk Herrmann ebenfalls über die zurzeit am Schloss Zerbst laufende Baumaßnahme.

zurzeit laufende Bauarbeiten am Schloss Zerbst

Die Gäste aus Zerbst hatten die Möglichkeit, sich bei einer Führung durch den Katharinapalast und durch die vor Kurzem wiedererrichteten Achatzimmer davon zu überzeugen, dass es auch 74 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges keinen Stillstand bei der Wiederherstellung der einst zerstörten Räumlichkeiten gibt. Ein besonderes Erlebnis war für Annegret Mainzer und Dirk Herrmann die Besichtigung der in Restaurierung befindlichen Palastkirche. Baugerüste besteigend, konnten sie den Restauratoren vor Ort über die Schultern schauen und Erfahrungen austauschen.

Des Weiteren gab es eine Begegnung der Zerbster Delegation mit Vertretern der Puschkiner Stadtverwaltung, sie trafen Katharina Kovalenko, 1. stellvertretende Bürgermeisterin, der auch das Kulturamt untersteht, den Kulturamtsleiter Sergey Nikitin und Svetlana Tkatscheva, die Verantwortliche für internationale Beziehungen.

Treffen mit Vertretern der Puschkiner Stadtverwaltung

Während Annegret Mainzer über die für das Jahr 2019 geplanten Aktivitäten der Stadt Zerbst/Anhalt hinsichtlich des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums informierte, berichtete Dirk Herrmann über den Fortschritt bei den am Schloss Zerbst laufenden Bau- und Sicherungsmaßnahmen sowie über die bevorstehende Zusammenarbeit mit dem Katharinapalast in Puschkin. Zudem wurden offizielle Grußadressen der sowohl des Zerbster wie auch des Puschkiner Stadtoberhauptes ausgetauscht.

Zerbst, den 19. November 2018

Fotos: Katharina Vysotzkaya, Annegret Mainzer