21 сентября: Концерт-Бенефис в Цербстском замке посвящен Екатерине Великой

21 сентября: Концерт-Бенефис в Цербстском замке посвящен Екатерине Великой

 

Аннегрет Майнцер, Цербст

Это стало традицией- раз в году в Цербстском замке проходит концерт-бенефис. Доход от него полностью поступает в пользу деятельности членов основанного в марте 2003 года общества «Замок Цербст». Его члены постоянно заботятся о восстановлении разрушенного в апреле 1945 года Цербстского замка, родового замка российской императрицы Екатерины Великой, урожденной принцессы Ангальт-Цербстской.

Denkmal für Katharina II. mit Blick auf Schloss Zerbst

В этом году в городе Цербст/Ангальт отмечают два юбилея: 290 летие со дня рождения Екатерины Великой и 25 летие установления дружеских побратимских отношений между городами Цербст/Ангальт и Пушкин/Санкт-Петербург.

Концерт под названием «Петербургская серенада — концерт для императрицы Екатерины» состоится 21 сентября с.г. в замке Цербст.

В концертную программу будут включены фрагменты из оперы «Екатерина — немецкая императрица», которая принадлежит перу Берлинского композитора Штефана Винцберга.

Будут исполнены увертюра, ария Цербстской принцессы Софии и бальная музыка. Арию принцессы «До конца моей жизни» исполнит немецко-марокканская  сопранистка Мириам Сабба.

Премьера первых фрагментов из оперы Винцберга состоялась осенью прошлого года в замке Дорнбург, где родился князь Христиан Август Ангальт-Цербстский, отец Екатерины Великой.

https://russianhalthistory.wordpress.com/2018/09/25/katharina-oper-dornburg/

В начале концерта в Цербстском замке прозвучит вальс «У реки Эльбы» композитора Йоганна Штрауса-сына, вошедшего в историю как «король вальсов». Концерт завершится его известным вальсом «Прощание с Санкт-Петербургом», который Штраус написал в память о своем пребывании в России.

Прозвучат также произведения Йоганна Фридриха Фаша и Франческо Арайя в исполнении Среднегераманского камерного филармонического оркестра под руководством дирижера Ян Михаэль Хорстманн.

1 августа с.г. начинается продажа билетов на концерт в бюро туризма города Цербст/Ангальт. Тел. 03923 23 51

Цербст, 25 июля 2019 г.

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Katharinaverein sagt „Dankeschön“ den Sponsoren

Katharinaverein sagt „Dankeschön“ den Sponsoren

Annegret Mainzer, Zerbst

Am 25. Juni begrüßten im Schloss Zerbst die Vereinsmitglieder des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. und Mandy Baum, Inhaberin der Zerbster Firma ASKOM, Vertreterinnen und Vertreter der Firmen, die auf der diesjährigen Gewerbefachausstellung die 15. Münzprägeaktion tatkräftig unterstützt hatten.

Aufgrund des 290. Geburtstages von Zarin Katharina II. und der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Zerbst/Anhalt und Puschkin/St. Petersburg kommt der Erlös der Münzprägeaktion in diesem Jahr dem Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. zugute.

Da der Katharinaverein die Firma ASKOM an den Ausstellungstagen personell sehr intensiv unterstützt hatte – stets waren mindestens ein Vereinsmitglied und eine Prinzessin vor Ort – sei die stattliche Summe von 1820 Euro zusammengekommen, die bisher bei dieser Aktion erzielte Höchstsumme, so Mandy Baum.

Die symbolische Scheckübergabe erfolgte auch im Beisein jener Zerbster Prinzessinnen, d.h. jener Zerbster Schülerinnen, die sich im Mai vorigen Jahres im Rahmen des 2. Zerbster Prinzessinnenfestes um den Titel „Prinzessin von Anhalt-Zerbst“ beworben hatten. Inzwischen sind die fünf Mädchen keine Konkurrentinnen mehr, sondern unterstützen im Team die vielseitigen, manchmal auch zeitraubenden Aktivitäten des Katharinavereins, bei Bedarf auch die des Schlossvereins.

Im Anschluss an die Scheckübergabe präsentierten die Vereinsmitglieder des Katharinavereins gemeinsam mit den Prinzessinnen den Gästen aus der Anhalt-Zerbster Wirtschaft ihre Ausstellungsräume im Zerbster Schloss. So bekamen diese nicht nur einen Einblick in die Familiengeschichte Katharinas II.und in die Wirtschaft Russlands zur Zeit Katharinas II., sie wurden auch über die ehrenamtlichen Aktivitäten des Katharinavereins informiert.

Die erhaltenen Gelder nutze der Katharinaverein vor allem dafür, seinen Fundus an barocken Kleidern aufzustocken und die Roll ups der mobilen Ausstellung über die Leistungen Katharinas II. zu ergänzen, teilt Vereinsmitglied Johanna Lüdecke mit.

Zerbst, den 28.06.2019

Fotos: Johanna Lüdecke, Annegret Mainzer

Russisch-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ im Schloss Zerbst eröffnet

Russisch-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ im Schloss Zerbst eröffnet

Annegret Mainzer, Zerbst

Im November 2018 reisten Dirk Herrmann, Vorsitzender des seit dem Jahr 2003 in Zerbst/Anhalt agierenden Fördervereins Schloss Zerbst e.V., und Vereinsmitglied Annegret Mainzer nach Puschkin/St. Petersburg, um dort bei einem Arbeitstreffen mit Olga Taratynova,  Direktorin des Staatlichen Museumsreservats „Zarskoje Selo“, Einzelheiten der gemeinsamen Ausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ zu erörtern. Dem folgte am 09. November 2018 die beiderseitige Vertragsunterzeichnug zur Durchführung und Präsentation der Ausstellung im Jahr 2019 im Zerbster Schloss, der einstigen Residenz der Fürsten von Anhalt-Zerbst. Aus diesem Geschlecht stammt auch die russische Zarin Katharina die Große, deren Name die Städte Zerbst/Anhalt und Puschkin/St. Petersburg verbindet. Bereits im Herbst 1994 wurde deshalb der Vertrag über die Partnerschaft zwischen den beiden Städdten unterzeichnet.

 

 

Anlässlich des diesjährigen 290. Geburtstags von Zarin Katharina der Großen, einer geborenen Prinzessin von Anhalt-Zerbst, und des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums wurde am 01. Juni diesen Jahres die eingangs erwähnte russsich-deutsche Sonderausstellung „Auf den Spuren Katharinas“ festlich im Schloss Zerbst eröffnet und zwar in den in den unteren Etagen des Corps de logis befindlichen Gemächern, deren Sanierung im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden konnte. Im zweiten Obergeschoss dieses Schlosstraktes befanden sich einst die Gemächer, die die junge Zerbster Prinzessin bis zu ihrer Abreise nach Russland im Jahr 1744 bewohnt hatte. Zurzeit harren die durch anglo-amerikanisches Bombardement am 16. April 1945 zerstörten Jugendzimmer Katharinas II. noch ihrer Wiederherstellung.

Die Sonderausstellung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der Eingangsteil der Ausstellung informiert über einige Aspekte der Kindheit und Jugend Katharinas II., während der zweite, der weitaus größere Ausstellungteil verschiedene Zeichnungen, Stiche und Aquarelle russischer und ausländischer Künstler des 18./ 19. Jahrhunderts, die in digitaler Form vom Staatlichen Museumsreservat „Zarskoje Selo“ zur Verfügung gestellt wurden, vor allem jene Plätze im Katharinapark in Zarskoje Selo zeigen, die auch Kaatharina II. begeisterten. Parallel dazu werden Fotos aus den Jahren 2017/2018 gezeigt, sodass die Besucher die Veränderungen, die sich im Park seit dem 18. Jahrhundert vollzogen  haben, nachvollziehen können.

 

Zur Ausstellungseröffnung, die von Schülerinnen der Zerbster Musikschule „Johann Friedrich Fasch“musikalisch umrahmt wurde, kamen gut 120 interessierte Gäste. ins Zerbster Schloss.

Unter ihnen konnte Vereinsvorsitzender Dirk Herrmann u.a. Mikhail Korolev, Attachè an der Botschaft der Russischen Förderation in Berlin, Tatyana Serpinskaya und Natalya Lancaray, die Vertreterinnen des Staatlichen Museumsreservats „Zarskoje Selo“, sowie den vor einer Woche wieder gewählten Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann begrüßen.

 

In seiner Begrüßung dankte Dirk Herrman nicht nur den Unterstüzern und Sponsoren dieser Ausstellung, auch wüdigte er die ehrenamtliche Arbeit der Übersetzerinnen Olga Tidde und Annegret Mainzer. Die Ausstellungskonzeption wurde vom Vereinsvorsitzenden selbst erstellt. Tatyana Nindel, Vorsitzende des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V., dolmetschte während de Eröffnungszeremonie.

Diesem Dank von Dirk Herrmann schloss sich Bürgermeister Andreas Dittmann in seinem Grußwort an und verwies dabei zum wiederholten Male auf das besondere Potenzial, auf die besondere Rolle von Schloss Zerbst in der Bewahrung des europäischen und Weltfriedens. Russland sei kein Feind, so Bürgermeister Dittmann, in Zerbst schätze und pflege man die freundschaftlichen Beziehungen zu russischen Partnern sehr.

In diesen Tenor stimmte das Grußwort von Direktorin Olga Taratynova, das Tatyana Serpinskaya verlas, ein. Olga Taratynova würdigte die titanische Arbeit der Mitglieder des Schlossvereins bei der Sicherung und beim Wiederaufbau des in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs zerstörten Zerbster Schlosses. Ebenso wie ihre Vorredner ist Taratynova davon überzeugt, dass Schloss Zerbst künftig in der Vertiefung der deutsch-russischen Beziehungen einen besonderen Platz einnehmen könne.

Im Anschluss an die Eröfnungsreden lud Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, dargestellt von  Svenja Reifarth, die Gäste zum Rundgang durch die Ausstellung ein. Dabei kam es auch zum regen Meinungs- und Informationsaustausch zwischen den russischen und deutschen Gästen.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September 2019 wie folgt geöffnet:

dienstags – samstags 10.00-12.00 Uhr u. 13.00-17.00 Uhr

letzter Einlass: 11.30 Uhr bzw. 16.30 Uhr

außer an Feiertagen und nicht am 15.06. und 06.09. 2019

weitere Informationen unter: https://www.schloss-zerbst-ev.de/

Zerbst, den 02.06.2019

Kiel/Zerbst: Festakt und Zerbster Gratulation zum 10. Geburtstag des Kieler Zarenvereins

Kiel/Zerbst: Festakt und Zerbster Gratulation zum 10. Geburtstag des Kieler Zarenvereins

Annegret Mainzer, Zerbst

Am 15. Dezember 2008 gründete sich in Kiel der Verein Ein Denkmal in Kiel für Herzog Carl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf zugleich als Peter III. Zar und Kaiser des Russischen Reiches mit dem Ziel, das Leben und Wirken seines Namensgebers tiefgründiger zu hinterfragen, dessen bis dato negatives Bild in der Geschichtsschreibung aufgrund aktueller Forschungen richtigzustellen. Auf den Tag genau zehn Jahre später lud besagter Verein, der sich jetzt einprägsamer Kieler Zarenverein nennt, zum Festakt in die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel ein, um sein zehnjähriges Bestehen zu begehen.

Nicht wenig Prominenz folgte dieser Einladung des Kieler Zarenvereins, so konnte der Vereinsvorsitzende Jörg Ulrich Stange unter den Gästen Hans-Werner Tovar, den Stadtpräsidenten der Landeshauptstadt Kiel, Andrei Sharashkin, den Generalkonsul der Russischen Förderation in Hamburg, Vizekonsul Mikhail Marin, Herzog Huno von Oldenburg mit seiner Gattin sowie Annegret Mainzer, Vorstandsmitglied des seit 1992 agierenden Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V., aber auch weitere Vertreter deutsch-russischer Organisationen begrüßen.

Vereinsvorsitzender Jörg Ulrich Stange

Der Festakt, ein niveauvoller Mix aus Retrospektive und Perspektive bezüglich des Wirkens des Kieler Zarenvereins, wurde musikalisch umrahmt von der deutsch-russischen Musikerfamilie Schallhorn-Torianik: Oxana Torianik (Flügel), Adelia Schallhorn (Flöte) und Benjamin Schallhorn (Violine). Ein Hochgenuss für die Gäste des Abends – die professionelle Darbietung von Stücken durch die Familie Schallhorn-Torianik, die unter anderem aus der Feder von Tschaikowski und Händel stammen. Die Künstler wurden für ihre Auftritte mit langanhaltendem Beifall und Bravorufen belohnt.

Auftritt der Familie Schallhorn-Torianik

Hans-Werner Tovar, Stadtpräsident der Landeshauptstadt Kiel, würdigte in seinem Grußwort insbesondere die Bemühungen des Kieler Zarenvereins um die Aufstellung eines Denkmals für Zar Peter III. am Kieler Schloss, die im Jahr 2014 erfolgte.

https://russianhalthistory.wordpress.com/2014/08/17/ein-kieler-junge-kehrt-zuruck-enthullung-des-denkmals-fur-zar-peter-iii-%d0%b2%d0%be%d0%b7%d0%b2%d1%80%d0%b0%d1%89%d0%b5%d0%bd%d0%b8%d0%b5-%d0%bc%d0%b0%d0%bb%d1%8c%d1%87%d0%b8%d0%ba%d0%b0/

Ein Verdienst des Kieler Zarenvereins sei es auch, so Stadtpräsident Tovar, das Jahrhunderte in der Geschichtsschreibung gepflegte negative Bild von Zar Peter III., dem Kieler Jung´, auf der Grundlage ernsthafter Forschungen und Archivrecherche zu verändern. Zwar habe der aus Kiel stammende Zar Peter III. lediglich 186 Tage regieren dürfen, aber diese kurze Zeit habe er genutzt, um über 200 Gesetze und Verordnungen zu initiieren. Diese seien größtenteils im Sinne der Aufklärung und Modernisierung Russlands gewesen, wie auch der Vereinsvorsitzende Jörg Ulrich Stange in seiner Festrede anmerkte.

Generalkonsul Andrei Sharashkin u. Vizekonsul Mikhail Marin

Andrei Sharashkin, Generalkonsul der Russischen Förderation in Hamburg, gratulierte nicht nur zum Vereinsjubiläum, er dankte in seinem Grußwort den Mitgliedern des Kieler Zarenvereins für ihre Aktivitäten um die Festigung der deutsch-russischen Beziehungen sozusagen „von unten“ her. Zudem betonte Generalkonsul Sharashkin auch die nicht unwichtige Rolle der Deutschen wie Zar Peter III. und Zarin Katharina II. und unzähliger ihrer Landsleute für die Entwicklung bzw. Modernisierung Russlands in den vergangenen Jahrhunderten.

Glückwünsche und die Gratulation zum 10. Geburtstag des Kieler Zarenvereins überbrachte ebenfalls Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e. V. sowie vom Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann. An zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen des Kieler Zarenvereins und des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“Zerbst e. V.,- Ausstellungen, Vorträge, Spielszenen, die in Zerbst, Kiel und Berlin stattfanden,auch an gemeinsame Exkursionen u.a. im Sommer 2018 nach Sankt Petersburg erinnerte Annegret Mainzer.

Grußwort: Annegret Mainzer aus Zerbst

Sie überreichte dem Vereinsvorsitzenden Stange sozusagen als Geburtstagsgeschenk eine „Zerbster Pressemappe“ mit „Kieler Inhalt“, das heißt eine Sammlung von Artikeln über die gemeinsamen Aktivitäten von Katharina- und Zarenverein und forderte auf, gemeinsam neue Kapitel hinzuzufügen.

Auch Vereinsvorsitzender Jörg Ulrich Stange würdigte die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e. V. und sowohl Mainzer wie auch Stange waren sich darin einig, dass es nicht an ihnen sei, die Ehezwistigkeiten von Katharina und Peter fortzusetzen.

In seinen weiteren Ausführungen hielt der Vereinsvorsitzende Stange nicht nur Rückschau auf das erste Jahrzehnt des Kieler Zarenvereins, er erinnerte nochmals an des Zustandekommen des Kontakts zum international tätigen russischen Bildhauer Alexander Taratynov, der das Denkmal für Zar Peter III. in Kiel geschaffen hatte. „Es sei ein Denkmal für einen Sozialreformer und Friedenstifter, der aber ungeschickterweise seine neue Politik mit Hast und Ungeduld durchsetzen wollte und dabei daran scheiterte, ja scheitern musste, angesichts der Gegenpartei am Hofe, bestehend aus Klerus und Adel, die jene Reformen als Bedrohung sahen, die dem russischen Volk die Befreiung vom Joch gebracht hätten“, führte Stange weiter aus.

Trotz der Aufstellung des Denkmals für Zar Peter III. in Kiel und seines Pendants in Oranienbaum (heute: Lomonossow/ Russland) habe der Kieler Zarenverein noch 2-3 ambitionierte Pläne, so Stange. In Planung sei unter anderem ein deutsch-russisches Symposium, auf dem deutsche und russische Historiker den neuesten Forschungsstand zu diesem Thema vortragen und austauschen. Es könnte daraus eine Tagungsreihe im Wechsel zwischen Kiel und St. Petersburg bzw. auch Oranienbaum/Lomonossow geben, an der sich auch der Internationale Förderverein „Katharina II.“ aus Zerbst beteiligen könnte.

Der Festakt endete mit dem Singen des Schleswig-Holstein-Liedes und der Nationalhymne der Russischen Förderation.

Annegret Mainzer (l.) mit Mitgliedern des Zarenvereins u. Gästen des Festaktes

Während eines Umtrunks im Anschluss an den Festakt machten die zahlreich erschienenen Gäste rege davon Gebrauch, miteinander ins Gespräch zu kommen, manche neue Idee zu entwickeln und auf das Erreichte mit einem Glas Sekt anzustoßen.

Zerbst, den 18. Dezember 2018

Fotos: Kieler Zarenverein

Schloss Dornburg/Elbe: Katharina-Oper als deutsch-russische Kulturbrücke

Schloss Dornburg/Elbe: Katharina-Oper als deutsch-russische Kulturbrücke

Annegret Mainzer, Zerbst

Der in Berlin lebende Sänger und Komponist Stefan Vinzberg trage sich schon seit etwa dem Jahr 2010 mit dem Gedanken, eine Oper zu schreiben, in der es um die russische Zarin Katharina II., eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst, gehe, ließ er im Gespräch mit russianhalthistory wissen. Deshalb suchte er Kontakt zur Stadtverwaltung Zerbst/Anhalt, insbesondere zum Bürgermeister Andreas Dittmann, zum dortigen Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. und zum Förderverein Schloss Zerbst e.V., denn Stefan Vinzberg versucht, so eine Art „Zerbster Schlossfestspiele“ ins Leben zu rufen. Ein hehres Ziel, das zahlreiche helfende Partner deutschlandweit wie auch vor Ort in Anhalt braucht und vor allem eine solide finanzielle Grundlage. Außerdem sucht Vinzberg auch Partner und Unterstützung in Russland. Um sein Projekt der Oper Katharina – die deutsche Zarin zu realisieren, gründete Stefan Vinzberg im Jahr 2017 auch eine Stiftung.

Am 22. September d.J. war es dann soweit, Stefan Vinzberg und seine Mitstreiter luden ins Schloss Dornburg/Elbe zur Präsentation der ersten Sequenzen der Oper Katharina – die deutsche Zarin ein. Das in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach Plänen des Baumeisters Friedrich Joachim Michael Stengel (1694-1787) errichtete Schloss Dornburg sollte einst der Witwensitz der Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, der Mutter von Zarin Katharina II. werden. Zudem war Dornburg der Geburtsort des Fürsten Christian August von Anhalt-Zerbst, des Vaters der Zarin. Somit bildete Schloss Dornburg an der Elbe eine gute Wahl, um erste Szenen aus der Oper Katharina – die deutsche Zarin zu präsentieren.

Einführung durch Stefan Vinzberg

Gut 70 Interessierte waren der Einladung von Stefan Vinzberg auf Schloss Dornburg gefolgt. Unter ihnen Andreas Dittmann, Bürgermeister in Zerbst/Anhalt, und seine Kulturamtsleiterin Antje Rohm, Johanna Lüdecke und Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V., Egbert Platte und Stefan Schüler vom Vorstand des Stengel- und Heimatvereins Dornburg/Elbe e.V. sowie die im Mai d.J. gewählte Prinzessin von Anhalt-Zerbst alias Friederike Beck. Auch Gäste aus Eutin, Berlin und Potsdam waren angereist. Ein weiterer Gast war Prinz Karl-Emich zu Leiningen, ein Nachfahre der Romanows.

Ein Grußwort des Abends kam vom Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann, der eine Woche zuvor noch am 4. Großen Katharinaball in Moskau teilgenommen hatte und unter diesem Eindruck stehend, davon sprach, dass die Oper Katharina – die deutsche Zarin durchaus ein wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Russland seien könne und insbesondere für Anhalt eine enorme Chance darstelle.

Im ersten Teil des Abends gab der Komponist und Texter Stefan Vinzberg einige Fakten aus seinem Schaffen preis, so fühlte er sich bereits seit 1991 mehr als Produzent denn als Reproduzent. „Als Sänger singt man meist das, was schon da ist. Es ist auch wichtig, neue Musik zu schaffen“, so Vinzberg. Des Weiteren berichtete er von den „offenen Türen“, auf die er mit seiner Idee in Zerbst/Anhalt traf, obwohl der „große Investor“ fehle. Inspiriert wurde Vinzberg auch durch den noch vorhandenen Ostflügel des Zerbster Schlosses und den Schlosshof, was er als „unglaubliche Kulisse“ für eventuelle künftige Schlossfestspiele bezeichnete.

Musikalischer Leiter udn Chor

Der zweite Teil des Abends war geprägt von der Präsentation einzelner Szenen aus der Oper Katharina – die deutsche Zarin. Szenen, die im Schloss Zerbst, bei Friedrich II. in Berlin und im Sterbezimmer Katharinas II. spielen, wurden gelesen und gesungen. Um diese Szenen dem interessierten Publikum vorzustellen, hatten Stefan Vinzberg und sein musikalischer Leiter, der Dirigent und Opernregisseur Jan Michael Horstmann aus Wuppertal, ausschließlich professionelle und bühnenerfahrene Sänger- und SchauspielerkollegInnen gewinnen können.

Mitwirkende:

Guido Kunze (Bariton, Berlin) – Christian August von Anhalt-Zerbst u. Heinrich von Podewils

Jennifer Riedel (Koloratursopran, Dresden) – Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst

Julia Danz (Lyrischer Sopran,Dresden)- Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst

Kathrin Duschek (Sopran, Dresden) – Friedrich August von Anhalt-Zerbst

Undine Dreißig (Mezzosopran, Magdeburg)- Mamsell Cardel

Anna Erxleben (Sopran, Dresden) – Katharina II. von Russland.

Stefan Vinzberg (Tenor, Berlin) – Grigori A. Potjomkin u. Hans G. Wenzeslaus vonKnobelsdorff

Joachim Assböck (Schauspieler, Berlin) – Friedrich II. von Preußen

Jan Michael, Horstmann (Dirigent, Regisseur,Wuppertal)- musikalische Leitung u. Marschall Graf Heinrich IX. v. Reuß-Köstritz

Mitglieder des Extrachores der Oper Halle (Organisation Astrid Weiske)

gesungenes Familientreffen im Schloss Zerbst, 1743

Die kraftvollen und teilweise fast düsteren Anfangstöne der Ouvertüre ließen gleich zu Anfang erahnen, dass hier ein sehr konfliktgeladener Stoff musikalisch umgesetzt wird. Die gesungenen Szenen im Schloss Zerbst 1743, in denen sich die Zerbster Fürstenfamilie trifft, bringen durch Text und Musik sehr deutlich zum Ausdruck, dass die Zerbster Fürstin Johann Elisabeth stets ihre Söhne bevorzugte und ihre Tochter Sophie, die spätere Zarin, sich  zurückgesetzt fühlte. „Nie hast du mich zu Bett gebracht, nie ein Gedicht gelesen ..- der Grund dafür blieb mir stets verborgen… .“, beklagt sich Sophie. Ihr Kindermädchen Cardel mahnt die junge Zerbster Prinzessin stets zu „Sanftmut und Demut“, woraufhin diese mit der Frage „ Wie überwindet man die Natur?“ pariert.

gesungener Wortwechsel zwischen Sophie und ihrer Mutter

Die Szenen mit Preußenkönig wurden ausschließlich gesprochen. In seinen möglichen Texten, die Vinzberg zufolge die Chance haben, in der Endfassung der Oper wegzufallen, gekürzt oder vertont zu werden, zeigen sehr deutlich, wie der Preußenkönig über die Zerbster Fürstin Johanna Elisabeth dachte, nennt sie unverblümt eine „ehrgeizige Zicke“ und „putzsüchtiges Weib“.

Das Finale der Oper Katharina – die deutsche Zarin gipfelt in einem Duett von Katharina II. und ihrer großen Liebe Grigori Alexandrowitsch Potjomkin, der jedoch schon fünf Jahre vor ihr starb. Doch mit dem Recht auf künstlerische Freiheit bringt Vinzberg in seiner Schlussszene Katharina II. und Potjomkin an ihrem Sterbetag noch einmal zusammen. „Die Masken fallen im Novembernebel …“ singen beide und entrücken zusehends der realen Welt. „Jetzt bleibst du hier, ich schicke dich nicht mehr fort“ – mit diesen Worten entschläft die große Zarin in der Gewissheit, nun ihrer Lebensliebe nah zu sein. Im Vorfeld hatte Stefan Vinzebrg bekannt, dass diese finale Szene, die er als „Wahnsinnsszene“ in aller Zweideutigkeit des Wortes bezeichnete, der Teil der Oper war, den er zuerst bearbeitete.

Schlussszene Duett Katharina und Potjomkin

Nicht nur der Urheber der Oper Katharina – die deutsche ZarinStefan Vinzberg – auch alle Mitwirkenden erfuhren an diesem Abend im Dornburger Schloss langanhaltenden Beifall, sofortige Bravo-Rufe und standing ovation.

Nach dieser ersten Präsentation, so Vinzberg, sei geplant, diese Szenen mit orchestraler Begleitung einzuspielen., jedoch sei man dabei auch auf Sponsoren angewiesen.

https://www.stiftung-vinzberg.berlin/

Musik verbinde die Menschen, Musik bringe auch Frieden – mit diesen Worte verabschiedete Stefan Vinzberg seine Gäste und gab gleichzeitig einen hoffnungsvollen Ausblick, dass zurzeit die Chancen nicht schlecht stünden, im Schloss Dornburg eine hochschulmusikalische Ausbildungsstätte zu etablieren, was auch Wolfgang Keilholz, einer der neuen Besitzer von Schloss Dornburg, in seinen Begrüßungsworten anklingen ließ.

Zerbst, 23. September 2018

Дух дружбы с Россией никогда не покидает жителей города Цербст/Ангальт

Дух дружбы с Россией никогда не покидает жителей города Цербст/Ангальт

Аннегрет Майнцер, Цербст/Ангальт

В новейшей истории расположенного в федеральной земле Саксония-Ангальт города Цербст/Ангальт можно наблюдать растущий интерес к сотрудничеству с различными партнерами в России. На чем он основан?

памятник Екатерине II в Цербсте/Ангальт

Дело в том, что российская императрица Екатерина II (1729-1796), вошедшая в историю под именем Екатерины Великой, была урожденной принцессой Ангальт-Цербстской и замок, посторенный ее предками в стиле барокко, находится в городе Цербст/Ангальт.

История интенсивных отношений между бывшим княжеством Ангальт-Цербстским и Российской Империей берет своё начало в 1744 году, когда императрица Елизавета Петровна (1709-1761) пригласила принцессу Софию Августу Фридерику Ангальт-Цербстскую в Россию для бракосочетания с наследником престола Великим князем Петром Федоровичем, будущим императором Петром III.

Eщё во второй половине 18 века, и позже в 19 веке, выходцы из Ангальта сделали карьеру в Российской Империи. Среди них был один из выдающихся в то время в России детских врачей — Карл Андреас Раухфус (1835-1915), семейные корни которого находятся в Цербсте/Ангальт. Раухфуса считают основателем научной педиатрии в России. К числу этих выходцев из Ангальта принадлежал и Фердинанд Адольф Гельбке (1812-1892), родившийся в Цербсте и работавший музыкальным педагогом, писателем, переводчиком и композитором в Санкт-Петербурге. Одним из его ближайших друзей в Санкт-Петербурге был его земляк — музыкальный педагог и композитор Иоганн Леопольд Фукс (1785-1853), уроженец ангальтского города Дессау.

Стоит напомнить ещё о другой связи между Ангальтом и Россией: Граф Фридрих фон Ангальт (1732-1794), побочный сын наследнего принца Вильгельма Густава Ангальт-Дессауского (1699-1737), в 1783 году решил уехать в Россию, где его дальная родственница правила как императрица Екатерина II, которая пригласила его в свою свиту. В Санкт-Петербурге он был назначен директором Сухопутного шляхетского корпуса.

граф Фридрих фон Ангальт

Ещё другой представитель Ангальтского дома стоял на русской службе, – принц Виктор Амадей Ангальт-Бернбург-Шаумбургского (1744-1790). Он в Россию выбрал военную карьеру и был одним из героев штурма крепости Очаков. Он погиб в сражении во время русско-шведской войны.

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Zerbst/Anhalt: Hoheiten von einst und heute treffen sich

Zerbst/Anhalt: Hoheiten von einst und heute treffen sich

Annegret Mainzer, Zerbst

Nicht nur aus Zerbst und der Region Anhalt, auch aus Dessau, Dresden, Hamburg, Lutherstadt-Wittenberg, Braunschweig, Timmenrode/Harz und Berlin kamen sie am Nachmittag des 11. März in die Zerbster Stadthalle – die ehemaligen und noch aktiven Darstellerinnen der Zerbster Prinzessin Sophie Friederike Auguste, der Großfürstin Katharina Alexejewna, der russischen Zarin Katharina II.und der Hofdamen, die den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. in den vergangenen 25 Jahren bei seinen Auftritten regional, überregional und international begleitet hatten.

Manche der einstigen Hoheiten brachte nebst Partner sogar ihren Nachwuchs mit. Viel Freude bereitete den angereisten jungen Frauen das Anziehen der barocken Kleider, auch wenn ihr letzter Auftritt vielleicht schon 10 Jahre oder länger zurücklag. Auch die Frage Passe ich noch in mein Kleid? war sicher spannend.

Karrieren“ im Katharinaverein

Einige der jungen Frauen unterstützten den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. mehrere Jahre, wenige gar mehr als ein Jahrzehnt, so zum Beispiel Ina Lemke und Desirée Mainzer.

Ina Lemke zur Eröffnung der Sammlung Katharina II.

Während Ina Lemke die Eröffnung der Zerbster Sammlung Katharina II. im Jahr 1995 als Großfürstin Katharina Alexejewna erlebte, war die damals 6-jährige Desirée Mainzer eine der kleinen und jüngsten Blumen streuenden Hofdamen im Hochzeitszug. Aus der jüngsten Hofdame Desirée wurde in den Jahren 2006/2007 die Zarin, die sogar vor der Kamera für den mdr im Zerbster Schloss posierte.

Desirée Mainzer führt 1995 den Hochzeitszug an

Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen begrüßte Tatyana Nindel, Vorsitzende des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V., offiziell die zahlreich erschienenen Gäste und sprach allen, die bisher im Verein und im Besonderen an der Vorbereitung und Durchführung dieses Nachmittags mitgewirkt haben, ihren Dank aus.

2006: Desireée Mainzer als Zarin bei Museumsnacht

Katharina-Einsätze regional, überregional und international

Den Rückblick auf 25 Jahre Internationaler Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. hielt Vorstandsmitglied Johanna Lüdecke, die seit März 1993 Vereinsmitglied ist und so manche Darstellerin aufwachsen sah.

Anhand einer Powerpoint-Präsentation gab sie einen sehr eindrucksvollen und informativen Überblick darüber, wo und wann die Mädchen und jungen Frauen den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. repräsentiert haben. Neben fast obligatorischen Einsätzen auf den Sachsen-Anhalt-Tagen, Fläming-Frühlingfesten, bei Luthers Hochzeit, auf der ITB oder auf Zerbster Stadtfesten und zu diversen Ausstellungseröffnungen u.a. im Landtag in Magdeburg oder im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin gab es auch des Öfteren Einsätze auf internationaler Ebene: 1997 nahm Katharina Beckmann als Zarin Katharina II. im Auftrag der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt auf der Hardthöhe an der 38. Jahresabschlussunterrichtung der in Bonn notifizierten ausländischen Militärattachés teil und wurde vom damaligen Ministerpräsident Sachsen-Anhalts Rainer Höppner sowie von Volker Rühe, seinerzeit Verteidigungsminister der BRD, begrüßt und die anwesenden russischen Militärattachés hießen sie mit den Worten „Nascha Katinka“ willkommen.

           

Auch auf einem Wirtschaftsempfang in Wien im Jahr 1998 gab es einen Einsatz der „Zarin“ Katharina Beckmann aus Zerbst gemeinsam mit Luther und Guericke.. Zu den Aktiven in all den Jahren zählen auch Jeanette Markmann und Karin Rettig, die ihre Auftritte wohl nicht mehr zählen können.

                                                

Im Jahr 2016 besuchte die im Jahr zuvor gewählte „Zerbster Prinzessin“ Esther Sophie Enke den Großen Katharinaball in Zarizyno bei Moskau.

Die hier vorliegende Aufzählung von Einsätzen der jungen Frauen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das würde den Rahmen der Berichterstattung sprengen.

Ehrung für Initiator

Zurück zum Hoheitentreff am 11. März in der Zerbster Stadthalle: Im Laufe des Nachmittags erfolgte eine würdige öffentliche Ehrung von Wladimir Teslenko, Initiator, Gründungs- und Ehrenmitglied des Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. durch den Vorstand.

Katharina-Darstellerin von 1949 anwesend

Doch Ehrengast war unbestritten Renate Frebel. Sie hatte als 18-Jährige im Jahr 1949 am Festumzug anlässlich der 1000-Jahrfeier der Stadt Zerbst teilgenommen und saß damals als Zarin Katharina II. in der Kutsche. Die heute fast 88-jährige Renate Frebel hatte sichtlich viel Spaß beim Zusammentreffen mit ihren jüngeren „Kolleginnen“ und ließ es sich nicht nehmen, an diesem Sonntag ebenfalls ein barockes Kleid zu tragen.

Unter den Gästen war auch die von Heike Richert geleitete Theatertruppe des Zerbster Gymnasiums Francisceum, deren Mitglieder bereits des Öfteren Veranstaltungen und Auftritte des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. unterstützen, indem sie nicht nur in barocke Kostüme, auch in historische Rollen schlüpften.

Zerbster Prinzessinnenfest am 26. Mai 2018

Im Anschluss an die eineinhalbstündige Rückschau machten die Gäste reichlich von der Möglichkeit Gebrauch, sich in das Gästebuch des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. einzutragen.

Anzumerken sei noch, dass die Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel alle großen und kleinen Interessierten zum Zerbster Prinzessinnenfest am 26. Mai 2018 in den Zerbster Schlossgarten einlud.

Stets Nachwuchs beim Katharinaverein gesucht

Gesucht werden im Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. stets Mädchen und Jungen ab 7 Jahre, die Spaß daran haben, in ein historisches Kostüm zu schlüpfen und als Zerbster Hoheit uns bei unseren Auftritten zu untertsützen. Denn dadurch, dass uns aufgrund des Studiums oder einer Ausbildung immer wieder junge Mitstreiterinnen verlassen, sind wir stets an Nachwuchs interessiert.

Bei Interesse bitte melden. Tel 03923/   754-250 oder E-Mail: info@ifv-katharinaII.de

Zerbst, den 12. März 2018

Fotos: Internationaler Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V., Annegret Mainzer, Johanna Lüdecke, Lydia Kulot