Ehrenmitglied des Internationalen Katharinavereins 106-jährig in Vaduz verstorben

Ehrenmitglied des Internationalen Katharinavereins 106-jährig in Vaduz verstorben

Annegret Mainzer, Zerbst, u. Hans Schwahn, Moskau

Den Internationalen Förderverein erreichte am Wochenanfang die traurige Nachricht, dass sein Ehrenmitglied Baron Eduard von Falz-Fein am 17. November 2018 im Alter von 106 Jahren in seiner Villa in Vaduz verstarb.

Die Vorfahren von Baron Eduard von Falz-Fein hatten im Jahre 1856 von Herzog Leopold IV. von Anhalt-Dessau die 1828 von Herzog Ferdinand von Anhalt-Köthen im russischen Gouvernement Cherson geschaffene Besitzung Askania-Nova gekauft.

Zar Nikolaus I. hatte bereits im Jahre 1826 mit Ferdinand von Anhalt-Köthen über den Aufbau einer Schafzucht in der damals menschenleeren südrussischen Steppe verhandelt. Nach dem Projekt des aus Roßlau gebürtigen Köthener Hofarchitekten Gottfried Bandhauer wurde ab 1828 die Besitzung Askania-Nova mitten in die Steppe gebaut, später kamen zahlreiche Vorwerke hinzu. Aus dieser Zeit ist noch ein original erhaltenes Gebäude in dem markanten quadratischen „Bandhauer-Stil“ im heute zur Ukraine gehörenden Askania-Nova vorhanden. Zur 800-Jahrfeier Anhalts im Jahre 2012 wurde neben dem sogenannten „Köthener Haus“ ein Denkmal für den Gründer von Askania-Nova, Herzog Ferdinand, enthüllt. Die Familie Falz-Fein führte in Askania-Nova die Schafzucht bis 1918 fort. Bekannt wurde Askania-Nova aber durch den von Friedrich von Falz-Fein, dem Onkel des verstorbenen Barons, angelegten Steppentierpark und die Wiederansiedlung des Przewalski-Pferdes. Der Tierpark wurde 1921 das erste Naturschutzgebiet in der Sowjetunion und gehört heute zum UNESCO-Welterbe.

Baron Eduard von Falz-Fein musste als 6jähriger nach der Revolution Russland verlassen und fand später im Fürstentum Liechtenstein eine neue Heimat, wo er als Sportler und Unternehmer tätig war. Zeitlebens bemühte er sich um die Förderung der russischen Kultur im Ausland. In den 1970er Jahren erregte von Falz-Fein in Dessau Aufsehen, als er mit seinem Sportwagen unter Abweichung von der Transitroute nach Berlin den damaligen Lehrer am „Philanthropinum“ Dr. Georg Opitz besuchte, mit dem ihn eine enge Korrespondenz über Askania-Nova verband.

Baron Eduard von Falz-Fein war einer der eifrigsten Befürworter der Schaffung der Sammlung Katharina II. in Zerbst/Anhalt. Nicht nur, dass er dieser musealen Einrichtung zwei wertvolle Exponate, unter anderem eine von Houdon geschaffene und von Ekkimoff in Bronze gegossene Büste Katharinas II., stiftete, die er in den 1990er Jahren mit den Worten „das ist meine Urgroßtante“ auf dem Beifahrersitz seines schnittigen Sportwagens an den verdutzten Zöllnern vorbei aus der Schweiz über mehrere Grenzen nach Vaduz brachte. 1995 wohnte er der Eröffnung der Sammlung Katharina II. in den Zerbster Kavalierhäusern bei. Auch motivierte er die Mitglieder des Katharinavereins 1996, sich an einer Auktion bei Sothebys zu beteiligen, wo Porträts der Zarin und ihres Sohnes erworben werden konnten. Des Weiteren stand Baron Eduard von Falz-Fein trotz seines hohen Alters stets im regen Briefwechsel mit dem Katharinaverein und der Zerbster Stadtverwaltung, als es um Standortsuche und Gestaltung des Zerbster Denkmals für Katharina II. ging.

Eröffnung der Sammlung Katharina II. in Zerbst 1995, E.v. Falz-Fein (Mitte) im Gespräch mit russischen Künstlern

Auch zum Verein für Anhaltische Landeskunde e.V. (VAL) pflegte er Kontakte. Im Jahre 2007 sandte er seinen Neffen Friedrich von Falz-Fein, der in Liechtenstein Minister für Landwirtschaft und Forst ist, als seinen Vertreter anlässlich des vom VAL im von Bandhauer gestalteten Spiegelsaal des Köthener Schlosses veranstalteten Symposium „Askania Nova“. Daher wird auch nach dem Tod von Baron Eduard von Falz-Fein die Beziehung seiner Familie nach Anhalt eine Fortführung erfahren.

Foto: Johanna Lüdecke

Zerbst, den 25.11. 2018

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Vereinsakademie für russischsprachige Vereine in Sachsen-Anhalt in Heimatstadt Katharinas II.

Vereinsakademie für russischsprachige Vereine in Sachsen-Anhalt in Heimatstadt Katharinas II.

Annegret Mainzer, Zerbst

Von Diaspora zur Demokratie: Russischsprachige Community lernt Beteiligung und Toleranzunter diesem Thema stand die vom Förderverein der Deutschen aus Russland in Sachsen-Anhalt e.V. organisierte Vereinsakademie für russischsprachige Vereine, die am letzten Wochenende in der Zerbster Stadthalle, sozusagen am Fuße des Denkmals für Katharina II., stattfand. An dieser im Rahmen des Bundesprogramms Zusammenhalt durch Teilhabe durch das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat geförderten Vereinsakademie nahmen nicht nur gut 80 Vertreter von russischsprachigen und russlanddeutschen Vereine aus Dessau, Halle, Bernburg, Halberstadt, Weißenfels, Oschersleben teil, sondern auch Zerbster Vereine wie der Katharina– und der Schlossverein.

                         

Demokratie-Heimat-Integration-Toleranz- Teilhabe – so lauteten die Schlüsselwörter dieser ganztägigen Vereinsakademie.

Eröffnet wurde die Vereinsakademie durch das Grußwort der Zerbster Kulturamtsleiterin Antje Rohm, die darauf hinwies, dass die Stadt Zerbst/Anhalt nicht zum ersten Mal Gastgeber für die Deutschen aus Russland sei, und erinnerte an das Einladungsmanifest Katharinas II. aus dem Jahr 1763, in dem die Wurzeln der Vereinsakademie liegen. Gemeinsam hießen Tatyana Nindel, Vorsitzende des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V., und „Prinzessin“ Emily Guth die Tagungsteilnehmer willkommen.

Grußwort des Zerbster Katharinavereins

Die Grußworte der Landesregierung überbrachte Petra Herthum von der Stabsstelle: Demokratie- und Engagementförderung beim Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration. Herthum erinnerte an den „holprigen“ Start bei der Ausbildung von Demokratieberaterinnen und Demokratieberatern. „Wir brauchen eine kontinuierliche Entwicklung der Demokratieförderung,“ so Herthum. Wichtig sei, so Herthum, dass man miteinander auf Augenhöhe rede. „Je niveauloser die Anderen werden, desto niveauvoller müssen wir werden,“ appellierte sie an die Anwesenden und versicherte, dass das Ministerium sich stets als ein zuverlässiger Partner in Sachen Demokratie erweise.

Grußwort der Landesregierung überbrachte Petra Herthum

Weshalb werden Demokratieberaterinnen und Demokratieberater ausgebildet? Diese Frage beantwortete Mitorganisatorin Olga Tidde: „Wir, die Deutschen aus Russland, leben in der deutschen Gesellschaft und haben lange Zeit nicht gewusst, was in der Gesellschaft passiert, da unsere ihre Landsleute alte Denkmuster aus der Sowjetunion mitbrachten.“ Jedoch sei es jetzt an der Zeit, die Opferrolle zu verlassen, aufzustehen und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben in der deutschen Wahlheimat zu beteiligen, so Tidde.

Vorstellung der Demokratieberaterinnen und Demokratieberater

Nach dem Grußwortmarathon gab es eine Podiumsdiskussion zur Frage „Wie viele Heimaten gibt es für Zugewanderte?“, an der Olga Ebert, Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e.V., Viktor Jukkert, Landeskoordinator des Programms Integration durch Sport, Hans-Ekkehard Stieglitz von der Netzwerkstelle für engagiertes Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe Bördekreis sowie Nikolas Rausch als Vertreter der Jugend und Studenten der Deutschen aus Russland teilnahmen. Im Verlaufe der Diskussion setzten sich die Teilnehmer nicht nur allgemein mit dem Begriff „Heimat“ auseinander, sie gaben auch Persönliches preis. Olga Ebert berichtete, dass in der ehemaligen Sowjetunion der Heimatbegriff sehr präsent und positiv, vor allem mit dem Gefühl des Stolzes besetzt war: „Wir glaubten wirklich, unser Land ist das beste auf der Welt.“ In der Familie hingegen sprach ihr Vater vom Wolgagebiet, in dem einst die Deutschen lebten. „Da merkte ich, dass es noch eine andere Heimat gab“, so Ebert. Dagegen vertritt Nikolas Rausch, fast im Abiturientenalter, die unbeschwerte Meinung, er komme vom Planeten Erde. Und so sollten alle Menschen, seiner Ansicht nach, die Frage nach ihrer Heimat beantworten. In der weiteren Diskussion konnte die Hauptfrage zwar nicht endgültig beantwortet werden, jedoch kam zum Ausdruck, dass die aus der ehemaligen Sowjetunion Zugewanderten fachliches Potenzial mit nach Deutschland bringen, das nicht sofort wertgeschätzt wird, was aber auch an mangelnder Sprachkenntnis und fehlendem Selbstvertrauen der Zugewanderten liege, wie die Teilnehmer selbstkritisch bemerkten.

Podiumsdiskussion

Der Tagungsnachmittag war von verschiedenen Workshops geprägt, die zum Beispiel die doppelte Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht für nach Deutschland Zugewanderte ohne deutsche Staatsbürgerschaft zum Inhalt hatten, aber auch der Frage nachgingen: Wie kann man Freude und Interesse an Demokratie in der Community wecken? Hier zeigte sich, dass die Betroffenen viel Gesprächsbedarf hatten.

Workshop zur doppelten Staatsbürgerschaft

Insbesondere beim Workshop zur doppelten Staatsbürgerschaft war zu merken, dass selbst ein klar formuliertes Gesetz mit seinen zig Ausführungsbestimmungen nicht der Weisheit letzter Schluss darstellen kann, denn aufgrund des Zerfalls der Sowjetunion ergibt sich eine hohe Anzahl individuell zu betrachtender Fälle. Diskutiert wurden auch die Vor- und Nachteile einer doppelten Staatsbürgerschaft, so zum Beispiel: Ist es gerechtht, dass ein Russe oder Russlanddeutscher, der in Deutschland lebt, in Russland wählen darf, also die gesellschaftliche Entwicklung dort mitbestimmt? Nach gut zwei Stunden wurden die Ergebnisse und Anregungen aus den Workshops dem Plenum vorgestellt.

Den Abschluss der Vereinsakademie bildeten der Auftritt des aus Weißenfels angereisten Chores Matrjoschka und ein Tanzworkshop, bei dem die Tagungsteilnehmer sich in den in Deutschland üblichen Gesellschaftstänzen übten.

Chor „Matrjoschka“ Weißenfels

Meinungen der Tagungsteilnehmer:

Petra Herthum: „Wir brauchen Kontinuität in der Demokratieförderung.“

Nikolas Rausch (nach seiner Heimat befragt): „Ich komme vom Planeten Erde.“

Olga Ebert (in Bezug auf Zugewanderte/Flüchtlinge): „Wir dürfen unsere Menschlichkeit, Offenheit und Gastfreundlichkeit nicht vergessen.“

Tatyana Nindel: „Katharina II. ist das beste Beispiel für gelungene Integration.“

Anna Rausch (Referentin f. Jugendarbeit): „Demokratie wird nicht in Berlin gemacht. Wir gehören alle dazu.“

Zerbst, den 18.11.2018

Федеральная награда за концепцию будущего развития замка в г. Цербст/Ангальт

Федеральная награда за концепцию будущего развития замка в г. Цербст/Ангальт

Аннегрет Майнцер, Цербст

текущие строительные работы в Цербстском замке

Федеральное министерство внутренних дел Германии объявило 2018-й год Годом культурного наследия. В связи с этим был открыт всегерманский конкурс «Европейский город: измение и превращение — успешное развитие на основе существующего».

Конкурс проводился в четырех номинациях: городские здания, городская площадь, городская жизнь и граждане города.

Задача перед членами жюри стояла нелегкая, потому что всего на конкурс было представлено 210 проектов. Конкуренция была достаточно высокой! Среди всех заявленных предложений была также концепция будущего развития замка в г. Цербст/Ангальт.

памятник Екатерине II и замок ее предков в Цербсте

Недавно Андреас Диттманн, мэр г. Цербст/Ангальт, получил письмо из Федерального министерства внутренних дел Германии, в котором он был информирован о том, что заявленная концепция будущего развития Цербстского замка входила в список тех проектов, которые достойны получать награду в категории «городские здания». Вручение награды состоится 8 ноября в Лейпциге.

24 октября с.г на официальном открытии актуальных строительных работ в Цербстском замке мэр Андреас Диттманн передал эту новость членам общества «Замок Цербст» и поздравил их с этим успехом.

официальный старт актуальных строительных работ

25 октября 2018 г.

Russische Freunde der deutschen Sprache in Zerbst/Anhalt

Junge russische Freunde der deutschen Sprache in Zerbst/Anhalt

Annegret Mainzer, Zerbst

Die 50 Teilnehmer des diesjährigen Sprachcamps des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in Russland (IDVK) – Freunde der deutschen Sprache- begeben sich auf Spurensuche in die Vergangenheit, konkret sie wandeln auf den Spuren von Zarin Katharina der Großen.

Was liegt da näher, als das Sprachcamp, an dem Jugendliche aus fast allen Ecken Russlands kommend, teilnehmen, in der Stadt Zerbst/Anhalt durchzuführen? Schließlich war Zarin Katharina II. eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst.

Bereits im Vorfeld des Sprachcamps, während des Ende Mai/Anfang Juni 2018 in Zerbst/Anhalt durchgeführten I. Deutsch-Russischen Katharina-Forums, hatten Olga Martens vom IDVK, der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann, seine Amtsleiterin Antje Rohm und Annegret Mainzer vom Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. einzelne Programmpunkte besprochen.

Ihr Quartier haben die Sprachcampteilnehmer auf dem Europa-Jugend-Bauernhof in Deetz bezogen, wo sie eine Reihe von Diskussions- und Sprachveranstaltungen durchführen werden. Geplant sind auch Exkursionen nach Magdeburg, Lutherstadt-Wittenberg und Berlin.

Den ersten Höhepunkt des vom IDVK organisierten Sprachcamps bildete am heutigen Sonntagnachmittag ein erster Besuch der Stadt Zerbst/Anhalt, wo sie vom Bürgermeister Andreas Dittmann im Fasch-Saal aufs Herzlichste begrüßt wurden. Das Zerbster Stadtoberhaupt hieß die Gäste aus Russland nicht nur mit leckerer Torte und Zerbster Souvenirs willkommen, sondern Bürgermeister Dittmann informierte auch über interessante Fakten aus der Zerbster Stadtgeschichte und überreichte eine historische Ansicht von Zerbst. Zudem erläuterte er den russischen Gästen die besondere Beziehung der Stadt Zerbst/Anhalt zu Russland.

Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Dittmann

Larissa Schmidt, Leiterin dieses Sprachcamps, dankte dem Bürgermeister für den herzlichen Empfang und band ihm im Gegenzug das Halstuch der Sprachcampteilnehmer um, das ihn nun als Mitglied des Camps ausweist.

Ein Teilnehmerhalstuch für den Bürgermeister

Nach Kaffee und Kuchen erfolgte ein kleines Fotoshooting mit dem Bürgermeister vor der Stadthalle und vor dem Denkmal für Katharina die Große. Letzteres avancierte heute bei den Campteilnehmern zum wohl beliebtesten Fotomotiv.

Im Anschluss daran hatten Ursula Böttge und Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. gemeinsam mit den in historischen Kostümen gekleideten „Zerbster Prinzessinnen“ – alias Friederike Beck, Cherine Boutaba und Nina Dolezal – weitere Programmpunkte vorbereitet.

Während Ursula Böttge und die drei jungen Prinzessinnen den Gästen ausgewählte Stationen der 2012 eingeweihten touristischen Route Katharina die Große zeigten und erklärten, führte Annegret Mainzer durch die 1995 eröffnete Sammlung Katharina II..

Die Teilnehmer des Sprachcamps werden bis zum 31. August d.J. noch weitere Programmpunkte in der Stadt Zerbst/Anhalt durchführen, darüber wird Sie, werte Leserin oder werter Leser, russianhalthistory auf dem Laufenden halten.

Zerbst, den 19. August 2018

Dringend Prinzessinnen, Großfürstinnen, Zarinnen und Kavaliere in Zerbst gesucht!

Dringend Prinzessinnen, Großfürstinnen, Zarinnen und Kavaliere in Zerbst gesucht!

Annegret Mainzer, Zerbst

Am 11. März d.J. trafen sich am Denkmal für Zarin Katharina II. von Russland vor der Zerbster Stadthalle mehr als 30 ehemalige und jetzige Darstellerinnen der Zerbster Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, der russischen Großfürstin Katharina Alexejewna und der Zarin Katharina II. von Russland und der Hofdamen, die in den vergangenen 25 Jahren den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. bei seinen regionalen, überregionalen und internationalen Auftritten unterstützt hatten.

So erfreulich es für den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. auch war, dass das Treffen der Hoheiten gut angenommen wurde, ist der Verein doch stets auf der Suche nach Nachwuchsprinzessinnen, Nachwuchszarinnen und Nachwuchshofdamen.

Nachwuchs bei Prinzessinnen und Co gesucht

Stets wenn die Hoheiten ihren Schulabschluss oder ihr Abitur abgelegt haben, verlassen sie aufgrund von Ausbildungs- oder Studienplatz Zerbst und das Umland und stehen so dem Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. nicht mehr zur Verfügung.

Wieder verlässt eine Prinzessin Zerbst

Deshalb startet der Internationale Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. von Zeit zu Zeit einen Aufruf an interessierte Mädchen ab 7 Jahre, die Lust und Interesse haben, in ein historischen Kleid zu schlüpfen und in ihrer Freizeit andernorts auf Stadtfesten und anderen kulturellen Events aufzutreten, die Stadt Zerbst/Anhalt und den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. wie auch den Förderverein Schloss Zerbst e.V. zu repräsentieren. Man muss auch nicht gleich beim ersten Auftritt etwas öffentlich sagen, man kann sich auch erst einmal als Hofdame versuchen und die schon etwas erfahreneren Darstellerinnen begleiten. Auch die jungen Muttis oder Vatis können in Kostümen mitmachen.

Auch Jungen als Kavaliere gesucht

Aber auch interessierte Jungen ab 7 Jahren sind gern gesehen. Die Damen fühlen sich beschützter, wenn sie von adrett gekleideten Kavalieren in den Kutschen begleitet werden.

Wer Interesse hat mitzumachen, der kann sich per E-Mail an den Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. wenden: info@ifv-katharinaII.de

2. Zerbster Prinzessinnenfest im Mai 2018

Eine nächste Chance, sich als Zerbster Prinzessin zu bewerben, stellt das 2. Zerbster Prinzessinnenfest am 26. Mai 2018 auf dem Zerbster Schlosshof dar. Mädchen von 13- 16 Jahren, können sich als Zerbster Prinzessin bewerben. Die von einer Jury Auserwählte darf dann bei verschiedenen Anlässen die Stadt Zerbst/Anhalt vertreten. Bewerbungen richten Sie ebenfalls per Mail an: info@ifv-katharinaII.de

Für die Jüngeren oder diejenigen, die nur Spaß am Kostümieren haben, gibt es ein Kostümfest mit der Prämierung. Genauere Details folgen in Kürze.

Zerbst, den 23. April 2018

Дух дружбы с Россией никогда не покидает жителей города Цербст/Ангальт

Дух дружбы с Россией никогда не покидает жителей города Цербст/Ангальт

Аннегрет Майнцер, Цербст/Ангальт

В новейшей истории расположенного в федеральной земле Саксония-Ангальт города Цербст/Ангальт можно наблюдать растущий интерес к сотрудничеству с различными партнерами в России. На чем он основан?

памятник Екатерине II в Цербсте/Ангальт

Дело в том, что российская императрица Екатерина II (1729-1796), вошедшая в историю под именем Екатерины Великой, была урожденной принцессой Ангальт-Цербстской и замок, посторенный ее предками в стиле барокко, находится в городе Цербст/Ангальт.

История интенсивных отношений между бывшим княжеством Ангальт-Цербстским и Российской Империей берет своё начало в 1744 году, когда императрица Елизавета Петровна (1709-1761) пригласила принцессу Софию Августу Фридерику Ангальт-Цербстскую в Россию для бракосочетания с наследником престола Великим князем Петром Федоровичем, будущим императором Петром III.

Eщё во второй половине 18 века, и позже в 19 веке, выходцы из Ангальта сделали карьеру в Российской Империи. Среди них был один из выдающихся в то время в России детских врачей — Карл Андреас Раухфус (1835-1915), семейные корни которого находятся в Цербсте/Ангальт. Раухфуса считают основателем научной педиатрии в России. К числу этих выходцев из Ангальта принадлежал и Фердинанд Адольф Гельбке (1812-1892), родившийся в Цербсте и работавший музыкальным педагогом, писателем, переводчиком и композитором в Санкт-Петербурге. Одним из его ближайших друзей в Санкт-Петербурге был его земляк — музыкальный педагог и композитор Иоганн Леопольд Фукс (1785-1853), уроженец ангальтского города Дессау.

Стоит напомнить ещё о другой связи между Ангальтом и Россией: Граф Фридрих фон Ангальт (1732-1794), побочный сын наследнего принца Вильгельма Густава Ангальт-Дессауского (1699-1737), в 1783 году решил уехать в Россию, где его дальная родственница правила как императрица Екатерина II, которая пригласила его в свою свиту. В Санкт-Петербурге он был назначен директором Сухопутного шляхетского корпуса.

граф Фридрих фон Ангальт

Ещё другой представитель Ангальтского дома стоял на русской службе, – принц Виктор Амадей Ангальт-Бернбург-Шаумбургского (1744-1790). Он в Россию выбрал военную карьеру и был одним из героев штурма крепости Очаков. Он погиб в сражении во время русско-шведской войны.

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Jahreshauptversammlung beim Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. – Годовое собрание Международного исторического общества «Екатерина II“

Jahreshauptversammlung beim Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. 

Годовое собрание Международного исторического общества «Екатерина II“

Annegret Mainzer, Zerbst

Am 08. April diesen Jahres lud der Internationale Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V zu seiner alljährlichen Jahreshauptversammlung ein.

8 апреля с.г. состоялось годовое отчетное собрание Международного исторического общества «Екатерина II» г. Цербст.

Nicht nur Vereinsmitglieder wie der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann, der Hallenser Publizist Dr. Michael Pantenius und Vereinsgründer und Ehrenmitglied Wladimir Teslenko, auch Vertreter der Partnervereine wie des Zerbster Schlossvereins und der Internationalen Fasch Gesellschaft waren dieser Einladung gefolgt.

Среди гостей были не только члены общества как Андреас Диттманн, мэр г. Цербст/ Ангальт, д-р Михаэл Пантениус, публицист из г. Галле, и Владимир Тесленко, основатель и почетный член Екатериниснкого общества, но и представители паpтнерских ассоциаций как, например, Общества «Замок Цербст» и Международного общества им. « И.Ф.Фаша».

Neben den Rechenschaftsberichten der Vereinsvorsitzenden, der Schatzmeisterin und des Kassenprüfers sowie der Vorstellung des Jahresarbeitsplanes 2017 standen in diesem Jahr auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

Повестка дня включала в себя следующие вопросы: отчет председателя правления о деятельности 2016 г., бухгальтерский отчет, отчет ревизионной комиссии, ознакомление с программой 2017 г. и избрание членов правления.

Tatyana Nindel, Vorstandsvorsitzende, konnte in ihrer Rechenschaftslegung, die sie mithilfe einer Powerpointpräsentation illustrierte, auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2016 zurückblicken.

Оглядываясь на истекший отчетный период, Татьяна Ниндель, председатель правления общества, в своем отчете отметила, что 2016 год был насыщен рядом важных для общества событий.

Ein erster Höhepunkt im Jahr 2016 war ohne Zweifel die erste Wiederbegegnung zwischen Katharina II. und Zar Peter III. seit etwa 255 Jahren im Zerbster Gebäude der Sparkasse Anhalt-Bittelfeld im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage. Gemeinsam mit dem Zarenverein aus Kiel hatte der Katharinaverein eine Ausstellung und einen Vortrag über die Persönlichkeit von Zar Peter III. organisiert. „Dem Kieler Zarenverein in Zerbst eine Plattform zu geben, war bei uns im Vorstand nicht unumstritten“, bekannte Tatyana Nindel. Doch man habe durch die Zusammenarbeit mit dem Kieler Zarenverein zahlreiche neue historische Fakten über den oft in der Geschichtsschreibung stiefmütterlich behandelten Zaren Peter III. erfahren, die man bis dato anders gesehen hat, führte sie weiter aus.

Несомненно, одной из первых кульминацией 2016 года стала встреча императрицы Екатерины II с императором Петром III, с последней встречи которых прошло 255 лет, в Цербстском здании сберкассы Ангальт-Биттерфельд в рамках 51 Цербстского фестиваля культуры. Члены Екатерининского общества вместе с членами Кильского царского общества организовали выставку и лекцию о личности императора Петра III. „Дать Кильскому царскому обществу шанс выступить в Цербсте, – это был довольно спорный вопрос среди членов правления“, признала она. Но, благодаря этим мероприятиям они узнали много новых интерсных фактов об этом императоре, продолжала она свой рассказ.

https://zerbstergazette.wordpress.com/2016/02/17/erstmalige-begegnung-zwischen-katharina-ii-und-peter-iii-in-zerbster-sparkasse/

Des Weiteren erinnerte die Vereinsvorsitzende in ihrem Jahresbericht an den im März 2016 in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule am Standort Zerbst/ Anhalt und anderen Vereinen organisierten multikulturellen Frauentreff. Ein Ziel des Katharinavereins sei es, so Tatyana Nindel, die Neu-Zerbster, u.a. Flüchtlinge mit der historischen Seite von Zerbst bekannt zu machen. Einige Vereinsmitglieder engagieren sich auch als Familienpaten in der Zerbster Flüchtlingshilfe.

https://zerbstergazette.wordpress.com/2016/03/21/mulitkultureller-frauentreff-in-zerbst-voneinander-lernen-miteinander-leben/

В дальнейшем Татьяна Ниндель напомнила о том, что в марте 2016 г. была организована встреча с женщинами-беженцами, живущими в Цербсте/ Ангальт. Это мероприятие было организовано в тесном сотрудничестве с другими Цербстскими обществами и институтами. Среди членов Екатерининского общества ряд женщин, которые активно поддерживают семьи беженцев. «Ознакомиться их с историей нашего города, это также одна из наших целей», сказала она.

Unvergesslich für die Vereinsmitglieder auch, führt die Vorsitzende weiter aus, der 29. April 2016 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin. Dank der Initiative der Ehrenmitglieder Wladimir Teslenko (Zerbst) und Jurij Korolkov (Moskau) konnten gleich zwei Ausstellungen im Berliner Russischen Haus der Wissenschaften und Kultur im Beisein von Wladimir M. Grinin, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Russland in Deutschland, eröffnet werden.

https://zerbstergazette.wordpress.com/2016/04/30/ausstellungen-bieten-einladung-zum-rendevous-mit-russland-zwischenstation-zerbst-anhalt/

Незабываемым событием для членов Екатерининского общества стал 29 апреля прошлого года. В этот день в Русском Доме науки и культуры в Берлине они благодаря инициативе почетных членов Владимира Тесленко и Юрия Королькова могли открыть одновремнно две выставки. На торжественном открытии присутствовал Владимир М. Гринин, Чрезвычайный и Полномочный посол Росссии в Германии.

Sehr erfolgreich wurde im Sommer 2016 der Russische Abend, gestaltet vom Ensemble Trio Shoshana, mit feinster Klezmermusik und einem dreigängigen russischen Menü durchgeführt. Schnell waren die Karten ausverkauft und die Vorsitzende versprach, dass es 2018 eine Fortsetzung geben wird.

Летом 2016 г. был проведен так называемый Русский Вечер c исполнением традициионной народной музыкой восточноевропейских евреев в стиле клезмера. Выступил ансамбль «Трио Шошана». Кроме того, гости в этот вечер познакомились с русской национальной кухней.

https://zerbstergazette.wordpress.com/2016/07/24/wodka-pelmeni-borschtsch-froehliche-musik-alles-was-zum-russischen-abend-gehoert/

Ein anderer bedeutender Meilenstein im Jahr 2016 war die Teilnahme einer Zerbster Delegation mit Bürgermeister Andreas Dittmann an der Spitze und den Vereinsmitgliedern Olga Tidde und Annegret Mainzer sowie der Zerbster Prinzessin Esther Sophie Enke am 2. Großen Katharinaball im Großen Palast von Zarizyno bei Moskau. Außerdem übernahm Yurij Korolkov auf dem ball die Rolle des Botschafters des Katharinavereins.

Еще одной важной вехой в 2016 г. было участие Цербстской делегации в 2. Большом Екатерининском Балу в Большом дворце музея-заповедника «Царицыно» в Москве. В состав делегации входили члены общества Андреас Диттманн, Ольга Тидде, Аннегрет Майнцер и избранная в 2015 г. Цербстская принцесса София Эстер Энке. Кроме того, Юрий Королков выступил в качестве посла Екатерининского общества на балу.

https://zerbstergazette.wordpress.com/2016/09/29/grosser-katharinenball-bei-moskau-roter-teppich-ballroben-sektpyramiden-und-ehrengaeste-aus-zerbst-anhalt/

Das Zerbster Schloss war im Sommer 2016 auch Treffpunkt der Deutschen aus Russland, die ihre Heimat in Sachsen-Anhalt gefunden haben. Den Abschluss ihrer Kulturwoche bildete ein Gala-Konzert im Katharina-Saal der Zerbster Stadthalle, das Vereinsmitglied Olga Tidde als Zarin Katharina II. moderierte.

Olga Tidde als Katharina II.

Летом прошлого года в Цербстском замке встретились немцы из России, живущие в Саксонии-Ангальт. Их неделя культуры была завершена Гала-концертом в Екатерининском зале городского холла г. Цербст/ Ангальт. Ольга Тидде, член Екатерининского общества, выступала ведущей Гала-концерта.

https://russianhalthistory.wordpress.com/2016/07/03/zerbst-anhalt-mit-katharina-denkmal-und-schloss-treffpunkt-fuer-deutsche-aus-russland/

Auch die Lesung mit dem Autor der ersten Katharina-Biografien in der DDR-Zeit Jan von Flocken anlässlich des 220. Todestages von Katharina II. im November 2016 blieb nicht unerwähnt.

По поводу 220-летия со дня смерти Екатерины II в ноябре 2016 г. состоялось в Цербсте чтение с историком и автором Ян фон Флокен, автор первой биографии Екатерины II, изданной в ГДРровские времена.

https://femininpower.wordpress.com/2016/11/13/jan-von-flocken-koenigin-luise-muss-man-lieben-katharina-ii-verehren/

Alle vom Katharinaverein im Jahr 2016 durchgeführten Veranstaltungen an dieser Stelle zu nennen, würde den Rahmen der Berichterstattung sprengen.

Перчислить все организованные Екатерининским обществом мероприятия 2016 г. — это выходило бы за пределы данной статьи.

Im anschließenden Finanzbericht wurden Ein- und Ausgaben dargelegt. Zum anderen erfuhren die Vollversammlung, dass der Verein zurzeit 102 Mitglieder zählt. Auch der Bericht des Kassenprüfers war zufriedenstellend, sodass „ein sorgsamer und verantwortungsvoller Umgang mit den anvertrauten Geldern konstatiert und die Entlastung des Vorstandes empfohlen werden konnte. Im weiteren Verlauf erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Из бухгальтерского отчета и из отчета ревизионной комиссии члены общества узнали, что число членов общества достигло 102 человек. Подводя итоги проверки финансово-хозяйственной деятельности Екатерининского общества ревизионная комиссия считала работу правления удовлетворительной и просила собрание утвердить настоящий акт. В ходе собрания члены общества единогласно утвердили отчет правления и финансовые отчеты.

Die Wahl des neuen Vorstandes stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Laut Satzung mussten 7 Vorstandsmitglieder gewählt werden. Vorgeschlagen wurden 8 Kandidaten. Die Vollversammlung hat wie folgt gewählt:

Tatyana Nindel – Vorsitzende

Johanna Lüdecke- stellvertretende Vorsitzende

Ilona Pflug – Schatzmeisterin

Monika Friedrich – Schriftführerin

Ursula Böttge – Kinder-u. Jugendarbeit/ Veranstaltungen

Annegret Mainzer – Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit/ Auslandsverbindungen

Silke Hoffmann – Wirtschaftskontakte

Außerdem wurde Frau Marlies Kellpinski zum Kassenprüfer gewählt.

Für die Durchführung verschiedener Aufgaben auf internationaler Ebene wird вer Vorstand demnächst Yurij Kоrolkov berufen.

Повестка дня включала в себя избрание членов правления общества. В соответствии с уставом общества состав правления состоит из 7 действительных членов. Были 8 предложений. Собрание избрало следующим образом:

Татьяна Ниндель — председатель

Иоганна Людеке — зампредседатель

Илона Пфлуг — казначей

Моника Фридрих — секретарь

Урзула Беттге – отвечает за работу с детьми и молодежью и за организацию мероприятий

Аннгерт Майнцер — пресс-бюро/ отвечает за международные связи

Сильке Хоффманн — отвечает за контакт с предпринимателями

Кроме того, Марлиз Келльпинский была избрана членом Ревизионной комиссии.

В ближайщее будущее члены правления будут назначен Юрия Королькова членом с особенными заданиями на международном уровне.

Zwei langjährige Mitglieder – Marlies Kellpinski und Frau Reina Steffen – wurden an diesem Abend aus dem Vorstand verabschiedet. Frau Reina  Steffen wurde nach einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder die Ehrenmitgliedschaft im Katharina-Verein zuerkannt.

В этот вечер члены Екатерининского общества поблагодарили Марлиз Келльпинский и Рейна Штеффен за свою активную работу в правлении в прошедших годах. Рейна Штеффен была назначена почетным членом Екатерининского общества.

Auch Bürgermeister Andreas Dittmann dankte allen Mitgliedern des Katharinavereins für ihr Engagement und bekannte: „Ohne Sie, ohne Ihr ständiges Treiben gäbe es keine Sammlung Katharina II., kein Katharina-Denkmal in Zerbst.“ Lobend hob er die aktuelle Unterstützung, die die Stadt Zerbst/ Anhalt bei der Organisation des ersten deutsch-russischen Katharina-Forums 2017 am 1. Juni in Zerbst erfährt, hervor.

Цербстский мэр Андреас Диттманн поблагодарил также всех членов Екатерининского общества и признал: «Без вашей постоянной активной работы мы не могли бы открыть Екатерининский музей или памятник Екатерине II в Цербсте.» Он говорил также о поддержке со стороны общества в связи с организацией германо-российского Екатерининского форума- 2017 г., который будет проходить 01 июня с.г в г. Цербст/ Ангальт.

Über das Veranstaltungsprogramm 2017 des Katharina-Vereins kann man sich auf folgender website informieren:

С программой Екатерининского общества в 2017 г. можно ознакомиться на следующем веб-сайте:

http://www.ifv-katharinaii.de/de/aktuelles/veranstaltungsplan

Zerbst, den 08. April 2017