Kleiner Katharinaball in Zerbst/Anhalt als Vorläufer der Großen Katharinaballs ?

Kleiner Katharinaball in Zerbst/Anhalt als Vorläufer der Großen Katharinaballs ?

Annegret Mainzer, Zerbst

Gewusel, Geplapper, Aufregung und Lampenfieber waren am Mittwochabend dieser Woche im Foyer der Zerbster Stadthalle zum Greifen nah, denn pünktlich um 20.00 Uhr sollte der Kleine Katharinaball in Zerbst/Anhalt beginnen. Der Kleine Katharinaball in Zerbst/Anhalt bildete den abschließenden Höhepunkt des vom Internationalen Verband der deutschen Kultur in Russland (IVDK) organisierten zweiwöchigen Sprachcamps in Zerbst/Anhalt.

Kulturamtsleiterin Antje Rohm und Campleiterin Larissa Schmidt

Unter den Ballgästen, die herzlich von der Campleiterin Larissa Schmidt begrüßt wurden, waren auch die Zerbster Kulturamtsleiterin Antje Rohm sowie Johanna Lüdecke, Ursula Böttge, Monika Friedrich und Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V., der den Gästen aus Russland Kostüme aus seinem Fundus für diesen Kleinen Katharinaball zur Verfügung gestellt hatte.

Im Fasch-Saal der Zerbster Stadthalle lud Zeremonienmeister Viktor formvollendet zur Polonaise, mit der traditionell ein Ball bei Hofe eröffnet wurde. Zuvor hatte sich Kulturamtsleiterin Antje Rohm mit einem kurzen Grußwort an die Ballgäste gewandt und von den besonderen Beziehungen der Stadt Zerbst/Anhalt zu Russland, zur Partnerstadt Puschkin/St.Petersburg und zum IVDK gesprochen. Des Weiteren versprach sie im Namen der Stadt Zerbst/Anhalt und des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. die Beziehungen zum IVDK künftig fortzusetzen.

Danach lag die Leitung des weiteren Ballabends vollends in den Händen des sowohl im Russischen wie auch im Deutschen eloquenten und energischen Zeremonienmeisters Viktor.

Zeremonienmeister Viktor

Im Rahmen ihres zweiwöchigen Sprachcamps – sozusagen neben dem Sprachunterricht – hatten die Jugendlichen aus Russland 14 Tänze einstudiert, unter anderem Polonaise, Menuett, Polka, Walzer, eine französische Quadrille, Triolett, …. , die sie auf dem Kleinen Katharinaball in Zerbst/Anhalt präsentierten. Und es war den Mädchen und Jungen anzusehen, dass sie viel Spaß und Freude dabei hatten, in die Ballwelt des 18. Jahrhunderts einzutauchen.

  

Zwischen den Tänzen lasen die Mädchen auszugsweise aus ihren sehr emotionsgeladenen Aufsätzen, die sie im Vorfeld des Sprachcamps zur Persönlichkeit Katharinas II. in deutscher Sprache verfasst hatten.

                  

Da die Tänze die jungen Leute konditionell sehr forderten, brauchte es einige Verschnaufpausen, die mit einer Art Pfänderspielen gestaltet wurden.

        

Zugleich nutzten die Sprachcampteilnehmer und ihre Leiterin Larissa Schmidt die Gelegenheit, allen Partnern vor Ort, unter anderem der Stadt Zerbst/Anhalt, dem Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V., dem Förderverein Schloss Zerbst e.V. und ganz besonders dem Team des Europa-Jugendbauernhofes Deetz für die erwiesene Unterstützung zu danken. Besonderer Dank ging dabei an Annegret Mainzer, die die Gruppe in Magdeburg und Zerbst begleitete und an Ulrich Weimeister, den „Herbergsvater“ in Deetz.

Dank an Annegret Mainzer

Über den Kleinen Katharinaball in Zerbst/Anhalt äußerten sich die Gäste aus Russland in den sozialen Netzwerken folgendermaßen: „Der unvergessliche Abend in der Stadt Zerbst, wo unser lang ersehnter Ball stattfand, zeigte wirklich ein hohes Niveau.“

Fazit ? 2018- Kleiner Katharinaball in Zerbst/Anhalt.

2019 – 5. Großer Katharinaball in Zerbst/Anhalt ????

Zerbst, den 31. August 2018

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IVDK-Sprachcamp in Zerbst/Anhalt: Staunen im Francisceum und Historischer Bibliothek, gemeinsames Volleyball und Lob für Schloss

IVDK-Sprachcamp in Zerbst/Anhalt: Staunen im Francisceum und Historischer Bibliothek, gemeinsames Volleyball und Lob für Schloss

Annegret Mainzer, Zerbst

Am Donnerstag, am 23. August, stand ein Tag in Zerbst/Anhalt auf dem Programm des zurzeit in Anhalt-Zerbst stattfindenden Sprachcamps des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in Russland (IVDK). Wieder in Begleitung von Schloss- und Katharinavereinsmitglied Annegret Mainzer.

Ein erster Programmpunkt führte die 40 Campteilnehmer und die sie begleitenden Pädagogen am Donnerstagvormittag ins Zerbster Gymnasium Francisceum, wo sie von der stellvertretenden Schulleiterin Kerstin Görner aufs Herzlichste begrüßt wurden. Und zwar in der Aula, deren historisches Ambiente einige der jugendlichen Gäste sogar mit Hogwarts verglichen.

Begrüßung im Zerbster Francisceum

Nach der Begrüßung gab es einen Rundgang durch und um das Gebäude des Francisceums, wobei das klösterliche Ambiente sowohl drinnen wie auch draußen, vor allem auf dem Südhof mit seinem eigenen kleinen Weinberg die Gäste aus Russland sehr beeindruckte.

Vor der Sternwarte des Francisceums

Auch die Historische Bibliothek am Zerbster Francisceum mit ihren über 48 000 Bänden, darunter Handschriften, Drucke, Wiegendrucke (Inkunabeln), Leichenpredigten, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, und ihrer Gemmensammlung überraschte die Campteilnehmer. Diplom-Bibliothekarin Iruta Völlger führte fachkundig und zeigte den Gästen besonders wertvolle und interessante Bücher, verwies auf deren kunstvolle und handkolorierte Kupferstiche. Sehr aufmerksam verfolgten die Campteilnehmer ihre Ausführungen und stellten interessierte Fragen.

in Historischer Bibliothek
in Historischer Bibliothek

In der Mittagspause dauerte es auf dem Südhof des Francisceums keine fünf Minuten und die Zerbster Francisceer wie auch ihre Altersgenossen aus Russland fanden sich zu einem Volleyballspiel zusammen. Sprachbarrieren gab es keine, Sport bringt Menschen problemlos zusammen und alle hatten sichtlich Spaß dabei.

gemeinsames Volleyballspiel
gemeinsames Volleyballspiel

Im Anschluss an die sportliche Mittagspause ging es zum Zerbster Schloss. Da die Sprachcampteilnehmer zumeist aus Familien mit russlanddeutscher Historie stammen, bildete der Besuch des Schlosses Zerbst zweifelsfrei einen Höhepunkt ihres Aufenthaltes in Anhalt-Zerbst.

Unter anderem zeigte ihnen Schlossvereinsmitglied Annegret Mainzer die Ausstellungsräume im Erdgeschoss sowie das Appartement der Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, der Mutter von Zarin Katharina der Großen, mit deren Einwanderungsmanifest von 1762 die Geschichte der Deutschen aus Russland ihren Anfang nahm. Sich teilweise schriftliche Notizen machend, folgten die Jugendlichen Mainzers Ausführungen, stellten interessierte Fragen.

im Schloss Zerbst

Und nach gut einstündiger Schlossführung waren sie voll des Lobes für die Aktivitäten des Fördervereins Schloss Zerbst e.V. und seine Mitglieder. Sicher werden die Gäste aus Russland, wenn sie in ihre Heimatorte zurückkehren, ihren Familien und Freunden noch lange davon berichten.

Zerbst, den 25. August 2018

Sprachcampteilnehmer aus Russland an Studium in Deutschland interessiert

Sprachcampteilnehmer aus Russland an Studium in Deutschland interessiert

Visite bei der Fachhochschule Magdeburg-Stendal

Annegret Mainzer, Zerbst

Während des I. Deutsch-Russischen Katharina-Forums, das am 31. Mai/01. Juni d.J. in Zerbst/Anhalt stattfand, planten der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann, seine Amtsleiterin Antje Rohm, Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Fördervereins Katharina II. Zerbst e.V. und Olga Martens, erste Stellvertretende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in Russland (IVDK), eine Reihe von Programmpunkten des IVDK-Sprachcamps, das vom 17.- 31. August 2018 in der Zerbster Region stattfindet.

Einer dieser Programmpunkte, ein Informationsbesuch der Fachhochschule Magdeburg-Stendal (FH MD-SDL), ist einerseits einer der bereits erwähnten gemeinsam besprochenen Programmpunkten, aber andererseits auch ein konkretes Resultat der Gespräche, die die Teilnehmer während des I. DeutschRussischen Katharina-Forums in Zerbst/Anhalt führten.

Am I. Deutsch-Russischen Katharina-Forum in Zerbst/Anhalt nahm ebenfalls Dr.-Ing. Sven Schwerdt von der FH MDSDL teil. Er war bestrebt, mit vielen russischen Partnern ins Gespräch zu kommen, da die FH MD-SDL stets auf der Suche nach Studierenden, auch aus Russland, ist. Uns so wurde vereinbart, dass die Teilnehmer des eingangs erwähnten Sprachcamps, sich in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt über Studienmöglichkeiten informieren.

Gespannt lauschen alle den Infos über die FH

Am 21. August stand der Besuch der FH MD-SDL auf dem Programm der Sprachcampteilnehmer, begleitet wurden sie von Annegret Mainzer vom Internationalen Fördervereins Katharina II. Zerbst e.V..

Empfangen wurden die russischen Jugendlichen von Franziska Buddy, vom dortigen International Office, sowie von Jana Schieweck von der Studienberatung der FH MD-SDL und von der ukrainischen Studentin Marina begrüßt.

Über das Studium informieren Vertreter des Int. Office, der Studienberatung und Studenten

Während Franziska Buddy und Jana Schieweck die Gäste aus Russland über die FH MD-SDL und die dortigen Studiengänge im allgemeinen sowie über das Prozedere einer Bewerbung und über Zulassungsvoraussetzungen zum Studium, auch über die Studien- und Lebensbedingungen in Magdeburg informierten, erzählte Marina über ihren Studienalltag in Magdeburg aus der Sicht einer ausländischen Studierenden. Außerdem nutzten die jungen Gäste die Chance, sie interessierende Frage zu stellen und Antworten aus erster Hand zu bekommen.

Geschenke zur Erinnerung an die FH gab es auch

Im Anschluss an die Informations- und Fragerunde zeigten Marina und ihre deutsche Kommilitonin Dana den Sprachcampteilnehmern den Hochschulcampus, inklusive Studentenwohnungen, Mensa und Bibliothek.

Campusrundgang

Überrascht waren die Besucher über das viele Grün auf dem Campus, aber die FH MD-SDL wirbt auch mit dem Slogan Studieren im Grünen. Vielleicht wird einer der künftigen Studierenden an der FH MD-SDL einer diesjährigen Sprachcampteilnehmer sein.

Campusrundgang

Zerbst, den 21. August 2018

Russische Freunde der deutschen Sprache in Zerbst/Anhalt

Junge russische Freunde der deutschen Sprache in Zerbst/Anhalt

Annegret Mainzer, Zerbst

Die 50 Teilnehmer des diesjährigen Sprachcamps des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in Russland (IDVK) – Freunde der deutschen Sprache- begeben sich auf Spurensuche in die Vergangenheit, konkret sie wandeln auf den Spuren von Zarin Katharina der Großen.

Was liegt da näher, als das Sprachcamp, an dem Jugendliche aus fast allen Ecken Russlands kommend, teilnehmen, in der Stadt Zerbst/Anhalt durchzuführen? Schließlich war Zarin Katharina II. eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst.

Bereits im Vorfeld des Sprachcamps, während des Ende Mai/Anfang Juni 2018 in Zerbst/Anhalt durchgeführten I. Deutsch-Russischen Katharina-Forums, hatten Olga Martens vom IDVK, der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann, seine Amtsleiterin Antje Rohm und Annegret Mainzer vom Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. einzelne Programmpunkte besprochen.

Ihr Quartier haben die Sprachcampteilnehmer auf dem Europa-Jugend-Bauernhof in Deetz bezogen, wo sie eine Reihe von Diskussions- und Sprachveranstaltungen durchführen werden. Geplant sind auch Exkursionen nach Magdeburg, Lutherstadt-Wittenberg und Berlin.

Den ersten Höhepunkt des vom IDVK organisierten Sprachcamps bildete am heutigen Sonntagnachmittag ein erster Besuch der Stadt Zerbst/Anhalt, wo sie vom Bürgermeister Andreas Dittmann im Fasch-Saal aufs Herzlichste begrüßt wurden. Das Zerbster Stadtoberhaupt hieß die Gäste aus Russland nicht nur mit leckerer Torte und Zerbster Souvenirs willkommen, sondern Bürgermeister Dittmann informierte auch über interessante Fakten aus der Zerbster Stadtgeschichte und überreichte eine historische Ansicht von Zerbst. Zudem erläuterte er den russischen Gästen die besondere Beziehung der Stadt Zerbst/Anhalt zu Russland.

Begrüßung durch Bürgermeister Andreas Dittmann

Larissa Schmidt, Leiterin dieses Sprachcamps, dankte dem Bürgermeister für den herzlichen Empfang und band ihm im Gegenzug das Halstuch der Sprachcampteilnehmer um, das ihn nun als Mitglied des Camps ausweist.

Ein Teilnehmerhalstuch für den Bürgermeister

Nach Kaffee und Kuchen erfolgte ein kleines Fotoshooting mit dem Bürgermeister vor der Stadthalle und vor dem Denkmal für Katharina die Große. Letzteres avancierte heute bei den Campteilnehmern zum wohl beliebtesten Fotomotiv.

Im Anschluss daran hatten Ursula Böttge und Annegret Mainzer vom Vorstand des Internationalen Fördervereins „Katharina II.“ Zerbst e.V. gemeinsam mit den in historischen Kostümen gekleideten „Zerbster Prinzessinnen“ – alias Friederike Beck, Cherine Boutaba und Nina Dolezal – weitere Programmpunkte vorbereitet.

Während Ursula Böttge und die drei jungen Prinzessinnen den Gästen ausgewählte Stationen der 2012 eingeweihten touristischen Route Katharina die Große zeigten und erklärten, führte Annegret Mainzer durch die 1995 eröffnete Sammlung Katharina II..

Die Teilnehmer des Sprachcamps werden bis zum 31. August d.J. noch weitere Programmpunkte in der Stadt Zerbst/Anhalt durchführen, darüber wird Sie, werte Leserin oder werter Leser, russianhalthistory auf dem Laufenden halten.

Zerbst, den 19. August 2018

4. Zerbster Russischer Abend: Russische Romanzen singen von unglücklicher Liebe

4. Zerbster Russischer Abend: Russische Romanzen singen von unglücklicher Liebe

Annegret Mainzer, Zerbst

Дорогой длинною — Den langen Weg entlang – unter dieser Thematik stand der 4. Russische Abend in Zerbst/Anhalt. Ein Abend mit beliebten russischen Romanzen am 17. August, organisiert vom Internationalen Förderverein „Katharina II.“ Zerbst e.V. und dem Restaurant von Rephuns Garten. Gut 100 russlandbegeisterte Gäste nicht nur aus Zerbst, unter anderem auch aus Mageburg und Bitterfeld wurden an diesem Sommerabend von der Vereinsvorsitzenden Tatyana Nindel willkommen geheißen.

Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel begrüßt die Gäste

Ungewöhnliche, jedoch schmackhafte Tafelfreuden sowie gefühl- und sehnsuchtsvolle balladeske Romanzen aus Russland, meist von einer weniger glücklichen Liebe erzählend, füllten das Programm dieses 4. Russischen Abends in Zerbst/Anhalt.

Meisterhaft versiert, ohne stimmverstärkende Tontechnik, professionell und punktgenau intoniert, nur Mimik und Gestik nutzend, sowie äußerst gefühlvoll und mit Leidenschaft boten die internatinal theatererfahrenen Sänger Marina Drobyshevskaya und Sergey Drobyshevskiy ein abwechslungsreiches Bouquet klassischer russischer Romanzen dar, professionell am Klavier begleitet von der ebenfalls international erfahrenen Pianistin Tatyana Kim.

Marina Drobyshevskaya
Sergey Drobyshevskiy

Dargeboten wurde das Lied vom Kutscher, der die Pferde nicht jagen muss, da sein Fahrgast gerade erst eine unglückliche, betrügerische Liebe erlebt hat und deshalb noch im Unklaren über das Ziel seiner Reise ist. Vom Stern der Liebe singt eine weitere Romanze. Dieser dem Sänger heilige und magische Stern steht sicher für die Liebe zu einer Frau.

Komm zurück. Ich verzeihe dir alles. Ohne dich kann ich nicht mehr leben.“ – diese vom Sehnsuchtsschmerz geprägte Romanze ließ das abendliche Publikum nicht unberührt, verursachte einigen Gästen zufolge sogar Gänsehaut. Fast Grabesstille herrschte, als das Lied vom berühmten „Abendklang“ zu hören war, es schien, als vergaßen die Gäste zu atmen, nur der Abendwind war zu hören.

Nicht alle an diesem 4. Russischen Abend präsentierten Romanzen waren dem Publikum unbekannt. Bei den Liedern wie Moskauer Nächte, Katjuscha und Schwarze Augen sangen die Gäste mit oder tanzten sogar. Damit das größtenteils deutschsprachige Publikum den Inhalt der Romanzen verstehen konnte, gaben Tatyana Nindel und Marina Drobyshevskaya kurzweilige und amüsante Übersetzungen. Viel Beifall gab es für die Künstler Marina Drobyshevskaya, Sergey Drobyshevskiy und Tatyana Kim. Eine Zugabe musste sein.

Ein durch die russische Küche inspiriertes 4-Gang-Menü wurde zwischen den Musikblöcken gereicht. serviert. Im Vorfeld dieses 4. Russischen Abends hatten Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel und Chefkoch Henning Strüber dem diesjährigen äußerst heißen Sommers und diverser derzeitiger Gesundheitstrends entsprechend, entschieden, leichte Gerichte anzubieten. So wurden die Vorspeisen Hering unterm Pelz sowie Kulebjaka, eine russische Lachspastete serviert, gefolgt von Grünem Borschtsch mit Sauerampfer sowie ein Buchweizenrisotto mit Pilzen.

Das weniger leichte Dessert, die Torte Napoleon, bildete den Abschluss der abendlichen kulinarischen Genüsse, einige Gäste genehmigten sich auch ein oder zwei Glas Wodka dazu. Jedes dieser Gerichte kommentierte Tatyana Nindel mit einige Ratschlägen für die Zubereitung und unterhaltsamen Anekdoten.

Ein Stein fiel allen an der Organisation dieses 4. Russischen Abends Beteiligten vom Herzen, als der zeitweise stärker werdende Wind mit bangen stürmischen Momenten auch wieder abflaute. Demzufolge konnte das abendliche Parkambiente des Restaurants von Rephuns Garten ohne Störung genutzt werden. Der 4. Russische Abend fand wie schon in den Jahren zuvor einen großen Zuspruch, so wird sicher 2020 zum 5. Russischen Abend in Zerbst/Anhalt eingeladen werden.

Zerbst, den 18. August 2018p