Einblicke in das Privatleben russischer Zaren und in das Jahr 1905 durch zwei Romane

Einblicke in das Privatleben russischer Zaren und in das Jahr 1905 durch zwei Romane

Susanne Scheibler: Natascha- Weiße Nächte in St. Petersburg
Emily Hanlon: St. Petersburg

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Susanne Scheibler: Natascha- Weiße Nächte in St. Petersburg

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Lektüre über die russische Zarin Katharina II., geborene Prinzessin von Anhalt- Zerbst, gibt es en gros. Streng wissenschaftlich recherchiert, mit fremdartigen Namen, Titeln und vielen Jahreszahlen vollgestopft, so dass sich der Leser oftmals des besseren Verständnisses wegen einer zweiten Lektüre unterziehen muss.

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A.N. Radischtschew: Reise von Petersburg nach Moskau

A.N. Radischtschew: Reise von Petersburg nach Moskau

Türme der Peter und Paul Festung in St. Petersburg
Türme der Peter und Paul Festung in St. Petersburg

Wer beim Lesen des Buchtitels Reise von Petersburg nach Moskau vermutet, es handele sich um einen Bericht über die landschaftlichen Schönheiten Russlands, der liegt falsch. Denn unser Reisender legt in seinen Berichten den Fokus verstärkt auf die ungeschminkte Darstellung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Untertanen der russischen Krone im ausgehenden 18. Jahrhundert, vor allem abseits solcher von den jeweiligen Zaren und Zarinnen protegierten urbanen Zentren wie Moskau und St. Petersburg.

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Die Reise führt unseren Reisenden in die russischen Provinzen, d.h. von der Newa über Nowgorod, Waldai, Wyschni Wolotschok und Twer nach Moskau. Da zu jener Zeit Eisenbahnen, Autos und Flugzeuge noch der Zukunft angehörten, reiste er in der Kibitka, d.h. in einem in Russland übliches Fuhrwerk mit drei Pferden, der Kutschersitz ist offen, während der Reisende von einem Dach geschützt wird.

Reisender in der Kibitka v. Alexander Orlowski, 1819
Reisender in der Kibitka v. Alexander Orlowski, 1819

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Blick in die russische Stadt Puschkin/ St. Petersburg: Preise für die Bewahrung der Historie

Blick in die russische Stadt Puschkin/ St. Petersburg: Preise für die Bewahrung der Historie

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Im August des Jahres 2014 wurde in der russischen Stadt Puschkin/ St. Petersburg, seit 1994 Partnerstadt von Zerbst/ Anhalt, im Gebäude der dortigen einstigen Rüstkammer ein dem 1. Weltkrieg gewidmetes Museum eröffnet wurde. Es ist das erste und bisher einzige Museum dieser Art in Russland, denn die Ereignisse des 1. Weltkrieges wurden bis dato in Russland nicht so intensiv thematisiert. Um dieses Projekt verwirklichen zu können, musste zuvor das Gebäude der ehemaligen Rüstkammer restauriert werden, wofür sich das Staatliche Museumreservat „Zarskoje Selo“ mit Direktorin Olga Taratynova an der Spitze verantwortlich zeichnete, dem das Gebäude der Rüstkammer bereits im Jahr 2010 übergeben worden war.

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