Cледы ангальтских колонистов в Таврии

Cледы ангальтских колонистов в Таврии

3 марта 1828 г. русский царь Николай I издал указ об основании ангальтской колонии в таврической степи. Эта колония была создана по распоряжению герцога Фердинанда Фридриха Ангальт- Кётенского ( 1769- 1830).
Первая группа ангальтских переселенцев, состоявшая из 25 человек и 2500 овец, появилась на юге России того времени (сегодня- юг Украины) в декабре 1828 года. Год спустя в Таврию прибыла вторая колонна, состоявшая из 47 человек и 5000 овец.
Таким образом на южной территории тогдашней Российской Империи родилась ангальтская колония «Аскания Нова». Название колонии « Аскания- Нова» было официально утверждено в 1831 году. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Der Zerbster Ferdinand Adolph Gelbcke in St. Petersburg

Der Zerbster Ferdinand Adolph Gelbcke in St. Petersburg

Schüler und Absolventen des Zerbster Gymnasiums Francisceum waren stets an deutschen und ausländischen Universitäten gern gesehen, denn sie galten als sehr gut auf ein Studium vorbereitet. Dies gilt auch für unsere heutige Zeit. So finden sich in den Reihen der Zerbster Francisceer solche bekannten Namen wie Gustav Adolf Stenzel (1792- 1854), der als Geschichtsprofessor an der Universität Breslau (heute: Wrocław/ Polen) lehrte. Auch der Verleger und Theologe Carl Christian Ph. Tauchnitz (1798- 1884) legte in Zerbst sein Abitur ab. Er erwarb sich Verdienste um die Herausgabe von Wörterbüchern und freikirchlicher Schriften, gründete aber auch mehrere Stiftungen für soziale Zwecke. Ein weiterer namhafter Abiturient war Dr. Franz Karl Münnich (1841- 1910), der als Direktor das Ulrichgymnasium in Norden sowie später das Gymnasium in Schwerin leitete. Zeitweise lernte Kurt von Schleicher (1882- 1934), der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik, am Zerbster Francisceum.
Als ein weiteres Beispiel für eine > Francisceer- Karriere< soll an dieser Stelle die des Schriftstellers, Literaturtheoretikers, Musikpädagogen, Komponisten und Übersetzers Ferdinand Adolph Gelbcke, der am 06. November 1812 in Zerbst geboren wurde, betrachtet werden.

Weiterlesen

Baron Leopold von Korff in Nischni Nowgorod

Baron Leopold von Korff in Russland

Im Jahr 1804 wurde im anhaltischen Dessau Baron Leopold Friedrich Kasimir Karl von Korff geboren. Sein Vater Adam Wilhelm Ernst Friedrich Siegismund von Korff (1760- 1813) war in erster Ehe mit Wilhelmine Antoinette von Otterstedt (1772- 1809), einer Hofdame der Gemahlin des preußischen Prinzen Heinrich, vermählt. Weiterlesen

Der Organist Heinrich Beise in Mitau

Der Organist Heinrich Beise in Mitau

Der 1753 im zum einstigen Anhalt – Bernburg gehörenden Städtchen Harzgerode geborene Gottfried Heinrich Beise prägte maßgeblich das Musikleben in Mitau, der Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Kurland. Von 1787- 1830 wirkte er als Organist und Kantor an der Mitauer Reformierten Kirche. Doch Heinrich Beise betätigte sich ebenfalls als Musikpädagoge. So leitete er bis 1830 die 1825 gegründete Trinitatis – Töchterschule in Mitau. Am 04. Januar 1830 verstarb Gottfried Heinrich Beise in Mitau. Sein 1789 in Mitau geborener Sohn Jacob Georg Friedrich († 1865) hatte von 1805- 1911 das Gymnasium in Mitau besucht, danach an der Universität Dorpat studiert, dort war er Mitglied der 1808 gegründeten Studentenverbindung Curonia. Er schlug die geistliche Laufbahn ein und war u.a. von 1852- 1862 Pastor an der Reformierten Kirche in Riga. Des Weiteren war er Mitredakteur der Rigaschen Stadtblätter. Heinrich Theodor (1818- 1878), Enkel von Gottfried Heinrich, der an der Universität Dorpat Jura studiert hatte, arbeitete von 1851- 1859 als Syndikus an derselbigen. Er war von 1839- 1851 auch Sekretär der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde zu Riga. Weiterlesen

Collegienrat von Schardius in Petersburg

Collegienrat von Schardius in Petersburg

Collegienrat Schardius
Collegienrat Schardius

Im Zerbster Heimatkalender 1973 wird der „kaiserlich- russische Collegienrat Ritter Dr. von Schardius“erwähnt. Der Autor Hans Schulze, langjähriger Leiter der Historischen Bibliothek am Zerbster Francisceum ging in seinen damaligen Ausführungen weniger auf das Leben und Wirken von Dr. Schardius ein, sondern mehr auf die wissenschaftlichen Publikationen, die jener Dr. von Schardius regelmäßig nach Zerbst gesandt hatte. Heute bilden diese von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften St. Petersburg herausgegebenen Schriften die Sammlung Schardiana. Das sind ca. 250 in deutscher, französischer, russischer, lateinischer und englischer Sprache verfasste wissenschaftliche Publikationen, die dank der Großzügigkeit von Schardius nach Zerbst kamen. Jeder dieser Schriften ist mit der Widmung „ Für das Herzogl. Francisceum (…) Schardius“ versehen. Die Schardiana umfasst nicht nur wissenschaftliche Schriften, sondern auch zahlreiche Siegelabdrücke von Gemmen und Glaspastenabdrücke von Kameen.
Bis vor kurzem waren die Biografie und die Tätigkeit von Schardius noch sehr lückenhaft erforscht. Anzumerken ist noch, dass Schardius in den wenigen Beiträgen über ihn unterschiedlich tituliert wird- Dr. von Schardius, von Schardius– im vorliegenden Beitrag wird auf jegliche Titel, die durchaus im Rahmen des Möglichen liegen, aber noch nicht belegt sind, verzichtet. Weiterlesen

Ein Jurist aus Anhalt – Köthen in Dorpat

Karl August Wilhelm Schröter – Ein Jurist aus Anhalt in Dorpat

Auch ein Jurist aus Anhalt lehrte an der Dorpater Universität. Die Rede ist von Karl August Wilhelm Schröter, der am 05. Mai 1789 in Köthen geboren wurde. Schröter erhielt seine Schulbildung in Köthen und an der Klosterschule in Zerbst. Von 1806- 1812 studierte Schröter Kameralwissenschaften, Philologie und Rechtsgelehrtheit an der Universität Leipzig, wo er 1812 promovierte. Zunächst war er Privatdozent an der Universität Leipzig. Das Historische Vorlesungsverzeichnis der Universität Leipzig belegt, dass Schröter vom Wintersemester 1815 bis zum Wintersemester 1818 dort Vorlesungen hielt. Im Jahr 1820 erfolgte seine Berufung nach Dorpat. Dort lehrte er zunächst est- und finnländisches Provinzialrecht. Von 1820 – 1821 hatte Schröter den Lehrstuhl für Kriminalrecht, Kriminalprozess, Rechtsgeschichte und juristische Literatur inne. Am 01. Juli 1821 erfolgte auf eigenen Wunsch seine Entlassung, vermutlich aus gesundheitlichen Gründen, da er bereits am 29. Juli des selbigen Jahres verstarb. Weiterlesen

Замок в деревне Дорнбург в Ангальте

Замок в деревне Дорнбург в Ангальте

Annegret Mainzer, Zerbst

В маленькой деревне Дорнбург на берегу Эльбы, расположенной в нескольких километрах от города Цербста, находится один из красивейших архитектурных памятников Ангальт-Цербстского района: Дорнбургский замок в барочном стиле, построенный уроженцем Цербста, архитектором Фридрихом Иоахимом М. Штенгелем. Родился он в 1694 г. в Цербсте и работал инженером и архитектором в разных немецких княжествах.
В XII веке первая каменная Дорнбургская крепость была построена маркграфом Альбрехтом Медведем прямо на берегу Эльбы. Отсюда он хотел отвоевать потерянное раньше епископство Бранденбург. В 1436 г. эта крепость была разрушена, орудовавшими в округе разбойниками-рыцарями. Следующие владельцы поселились на маленьком острове у Дорнбургского озера, на котором уже стояла церквушка. Weiterlesen