Cледы ангальтских колонистов в Таврии

Cледы ангальтских колонистов в Таврии

3 марта 1828 г. русский царь Николай I издал указ об основании ангальтской колонии в таврической степи. Эта колония была создана по распоряжению герцога Фердинанда Фридриха Ангальт- Кётенского ( 1769- 1830).
Первая группа ангальтских переселенцев, состоявшая из 25 человек и 2500 овец, появилась на юге России того времени (сегодня- юг Украины) в декабре 1828 года. Год спустя в Таврию прибыла вторая колонна, состоявшая из 47 человек и 5000 овец.
Таким образом на южной территории тогдашней Российской Империи родилась ангальтская колония «Аскания Нова». Название колонии « Аскания- Нова» было официально утверждено в 1831 году. Weiterlesen

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Der Köthener Pastor Dilthey in Petersburg

Der Köthener Pastor Dilthey in Petersburg

Bei der Taufe des 1726 in Köthen geborenen Leopold Friedrich August Dilthey, Sohn von Johann Heinrich Dilthey, des Stallmeisters am Hofe von Anhalt- Köthen standen die Prinzen Leopold von Anhalt und August Ludwig von Anhalt – Köthen Pate sowie Friedrich von Nassau – Siegen. Dilthy hatte seine schulische Bildung in Stadthagen, wohin die Familie verzogen war, erhalten und dort mit Anton Friedrich Büsching, seinem künftigen Schwager, enge Freundschaft geschlossen. Dilthey und Büsching studierten Theologie an der Universität Halle.ging Im Jahr 1760 nach St. Petersburg als Pastor an die französisch – deutsch- reformierte Gemeinde, wo er bis zu seinem Tode im Jahr 1767 tätig war. Bürokratie muss nicht zu seinen Stärken gezählt haben, denn von einer „bejammernswerthen“ Vernachlässigung der Kirchenbücher ist in der zeitgenössischen Literatur die Rede. Nach seinem Tode mussten sich alle während seiner Amtszeit Getauften, Getrauten usw. sich wegen nachzuholender Einträge ins Kirchenbuch zu melden. Auch sollen zur Zeit Diltheys die Kollekten nicht so erträglich wie vorher gewesen sein.
Gemeinsam mit dem bekannten Ethnologen, Naturforscher und Reiseschriftsteller Georg Forster (1754- 1794) war Dilthey beauftragt worden, für die Kolonien im Süden des Russischen Reiches ein Gesetzbuch auszuarbeiten. Das Hab und Gut Diltheys, der so schien es, ledig geblieben war, wurde nach seinem Tode veräußert, um seine zahlreichen Gläubiger zufrieden zu stellen. Weiterlesen

Der Zerbster Ferdinand Adolph Gelbcke in St. Petersburg

Der Zerbster Ferdinand Adolph Gelbcke in St. Petersburg

Schüler und Absolventen des Zerbster Gymnasiums Francisceum waren stets an deutschen und ausländischen Universitäten gern gesehen, denn sie galten als sehr gut auf ein Studium vorbereitet. Dies gilt auch für unsere heutige Zeit. So finden sich in den Reihen der Zerbster Francisceer solche bekannten Namen wie Gustav Adolf Stenzel (1792- 1854), der als Geschichtsprofessor an der Universität Breslau (heute: Wrocław/ Polen) lehrte. Auch der Verleger und Theologe Carl Christian Ph. Tauchnitz (1798- 1884) legte in Zerbst sein Abitur ab. Er erwarb sich Verdienste um die Herausgabe von Wörterbüchern und freikirchlicher Schriften, gründete aber auch mehrere Stiftungen für soziale Zwecke. Ein weiterer namhafter Abiturient war Dr. Franz Karl Münnich (1841- 1910), der als Direktor das Ulrichgymnasium in Norden sowie später das Gymnasium in Schwerin leitete. Zeitweise lernte Kurt von Schleicher (1882- 1934), der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik, am Zerbster Francisceum.
Als ein weiteres Beispiel für eine > Francisceer- Karriere< soll an dieser Stelle die des Schriftstellers, Literaturtheoretikers, Musikpädagogen, Komponisten und Übersetzers Ferdinand Adolph Gelbcke, der am 06. November 1812 in Zerbst geboren wurde, betrachtet werden.

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Фиктивное интервью с Екатериной Великой

Фиктивное интервью с Екатериной Великой

автор: Анннегрет Майнцер, Цербст

Журналист:
Екатерина Великая – величайшая женщина в европейской и русской истории …. Это та, которая чуть ли не с лошадьми …И у которой куча любовников была? И сначала претенденты через «пробир-даму» проходили?
Имя этой бывшей ангальт-цербстской принцессы тесно связано с Салтыковым, Понятовским, Орловым, Потёмкиным, Зубовым …. или, вы, уважаемый читатель, что-нибудь другое о ней слышали ?

Екатерина:
Извините, что позволяю себе перебивать Вас, но мне кажется, Вы увлеклись и не на том акцент делаете. Неужели, все, присутствующие здесь, интересуются только моей спальней и господами, которые имели честь там задержаться? Я думаю, потомки и о моих других деяниях должны бы помнить. А мои заботы о развитии России, о просвящении русского народа, об эманципации женщин…. Weiterlesen

Baron Leopold von Korff in Nischni Nowgorod

Baron Leopold von Korff in Russland

Im Jahr 1804 wurde im anhaltischen Dessau Baron Leopold Friedrich Kasimir Karl von Korff geboren. Sein Vater Adam Wilhelm Ernst Friedrich Siegismund von Korff (1760- 1813) war in erster Ehe mit Wilhelmine Antoinette von Otterstedt (1772- 1809), einer Hofdame der Gemahlin des preußischen Prinzen Heinrich, vermählt. Weiterlesen

Der Organist Heinrich Beise in Mitau

Der Organist Heinrich Beise in Mitau

Der 1753 im zum einstigen Anhalt – Bernburg gehörenden Städtchen Harzgerode geborene Gottfried Heinrich Beise prägte maßgeblich das Musikleben in Mitau, der Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Kurland. Von 1787- 1830 wirkte er als Organist und Kantor an der Mitauer Reformierten Kirche. Doch Heinrich Beise betätigte sich ebenfalls als Musikpädagoge. So leitete er bis 1830 die 1825 gegründete Trinitatis – Töchterschule in Mitau. Am 04. Januar 1830 verstarb Gottfried Heinrich Beise in Mitau. Sein 1789 in Mitau geborener Sohn Jacob Georg Friedrich († 1865) hatte von 1805- 1911 das Gymnasium in Mitau besucht, danach an der Universität Dorpat studiert, dort war er Mitglied der 1808 gegründeten Studentenverbindung Curonia. Er schlug die geistliche Laufbahn ein und war u.a. von 1852- 1862 Pastor an der Reformierten Kirche in Riga. Des Weiteren war er Mitredakteur der Rigaschen Stadtblätter. Heinrich Theodor (1818- 1878), Enkel von Gottfried Heinrich, der an der Universität Dorpat Jura studiert hatte, arbeitete von 1851- 1859 als Syndikus an derselbigen. Er war von 1839- 1851 auch Sekretär der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde zu Riga. Weiterlesen

Collegienrat von Schardius in Petersburg

Collegienrat von Schardius in Petersburg

Collegienrat Schardius
Collegienrat Schardius

Im Zerbster Heimatkalender 1973 wird der „kaiserlich- russische Collegienrat Ritter Dr. von Schardius“erwähnt. Der Autor Hans Schulze, langjähriger Leiter der Historischen Bibliothek am Zerbster Francisceum ging in seinen damaligen Ausführungen weniger auf das Leben und Wirken von Dr. Schardius ein, sondern mehr auf die wissenschaftlichen Publikationen, die jener Dr. von Schardius regelmäßig nach Zerbst gesandt hatte. Heute bilden diese von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften St. Petersburg herausgegebenen Schriften die Sammlung Schardiana. Das sind ca. 250 in deutscher, französischer, russischer, lateinischer und englischer Sprache verfasste wissenschaftliche Publikationen, die dank der Großzügigkeit von Schardius nach Zerbst kamen. Jeder dieser Schriften ist mit der Widmung „ Für das Herzogl. Francisceum (…) Schardius“ versehen. Die Schardiana umfasst nicht nur wissenschaftliche Schriften, sondern auch zahlreiche Siegelabdrücke von Gemmen und Glaspastenabdrücke von Kameen.
Bis vor kurzem waren die Biografie und die Tätigkeit von Schardius noch sehr lückenhaft erforscht. Anzumerken ist noch, dass Schardius in den wenigen Beiträgen über ihn unterschiedlich tituliert wird- Dr. von Schardius, von Schardius– im vorliegenden Beitrag wird auf jegliche Titel, die durchaus im Rahmen des Möglichen liegen, aber noch nicht belegt sind, verzichtet. Weiterlesen